25 | 06 | 2018
  • Delcy Rodríguez, Präsidentin der Verfassunggebenden Versammlung (ANC), wurde zur neuen Vizepräsidentin der Bolivarischen Republik Venezuela ernannt, wie der venezolanische Präsident über Twitter bekanntgab.

  • Kuba hat die von den Vereinigten Staaten initiierte und auf der 48. Versammlung der OAS am Dienstag zur Abstimmung gebrachte Resolution energisch verurteilt und die Haltung einer beträchtlichen Gruppe von Ländern betont, die nicht den Befehlen Washingtons gefolgt seien.

  • Ende 1889 berief die US-Regierung unter Benjamin Harrison die Erste Panamerikanische Konferenz ein, die den Ausgangspunkt für den „Panamerikanismus“ darstellte, bei dem es schon damals in Wirklichkeit um die wirtschaftliche und politische Herrschaft der USA, angeblich aber um die „Einheit des Kontinents“ ging. Er war die Aktualisierung der Doktrin von James Monroe vom 2. Dezember 1823, einem Zeitpunkt, an dem der US-Kapitalismus an seiner imperialistischen Phase angekommen war.

  • Die Vereinigten Staaten und die OAS, die ihr Kolonialministerium ist, als die sie der Außenminister der Würde Raúl Roa Anfang der 1960er Jahre des letzten Jahrhunderts definiert hat, können Venezuela weiterhin nicht besiegen, so wie sie es auch mit Kuba nicht konnten.

  • Rede des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba Miguel M. Díaz-Canel Bermúdez vor der Verfassunggebenden Versammlung der Bolivarischen Republik Venezuela anlässlich seines Staatsbesuches in diesem Land. Caracas, 30. Mai 2018, „60. Jahr der Revolution“

    Compañera Delcy Rodríguez, Präsidentin der Verfassunggebenden Versammlung der Bolivarischen Republik Venezuela,
    Compañero Tareck El Aissami, Vizepräsident der Bolivarischen Republik Venezuela, verehrte Gäste,
    liebes venezolanisches Volk,
    kubanische Mitbürger,

    es ist mir eine Ehre, mich an die Mitglieder der Verfassunggebenden Versammlung zu wenden und ich spreche Ihnen im Namen Kubas unseren Respekt und unsere tiefste Bewunderung aus. (Beifall).

    Ich bringe eine feste Umarmung des Armeegenerals Raúl Castro Ruz mit (Beifall), der seiner Bewunderung anlässlich des Sieges Ausdruck verliehen hat, den das Volk am Sonntag den 20. Mai so überzeugend errungen hat. Und genau das ist auch der Grund dieses Besuches im Bruderland Venezuela.

  • - Nicolás Maduro war der erste Staatschef, der am 21. April, nach der Wahl von Miguel Diaz-Canel Bermúdez als Präsident des Staats- und des Ministerrats Kuba besuchte.

    - Bei dieser Gelegenheit sagte der venezolanische Staatschef, er sei nach Kuba gekommen, um die Hoffnungen und Träume zu erneuern und in die Zukunft zu blicken, vor allem in Bezug auf die wirtschaftliche Integration und die Stärkung der kontinentalen Einheit.

    - Heute befindet sich der kubanische Präsident ist im Land von Bolívar und überbringt die Umarmung von Armeegeneral Raúl Castro Ruz und des kubanischen Volkes für das heroische venezolanische Volk.

  • Ich bringe eine brüderliche und solidarische Botschaft des Armeegenerals und ersten Sekretärs des Zentralkomitees der Partei Raúl Castro Ruz mit, sagte der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez bei seiner Ankunft in Caracas am Mittwoch.

    Bei seinem ersten offiziellen Besuch seit seiner Wahl als Staats- und Regierungschef sagte der kubanische Präsident, er sei sehr gerührt, den Boden dieses karibischen Bruderlands zu betreten.

  • Die Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) wird am 28. Juli ihren IV. Parteitag zu Ehren des höchsten Führers der Bolivarischen Revolution Hugo Chávez abhalten, bestätigte Diosdado Cabello, erster Vizepräsident der Organisation.

    Ab dem 28. Juli „sollten wir unseren Vierten Parteitag beginnen, und wir werden es zu Ehren des Geburtsdatums von Kommandant Chávez tun“, sagte Cabello auf einer Pressekonferenz in dieser Stadt, wie PL berichtet.

  • Wirtschaftskrieg, Sabotagen, niedrige Erdölpreise, internationale Sanktionen und politische Gewalttaten.Jeder Präsident vor Hugo Chávez wäre bei ähnlichen Angriffen, wie denen, denen sich die Regierung von Nicolás Maduro Tag für Tag ausgesetzt sieht, nach wenigen Tagen untergegangen.

    Trotz allem steht das venezolanische Volk weiter aufrecht und unterstützt die Führer der Bolivarischen Revolution. Wie ist dieser heroische Widerstand zu erklären?

  • venezuela escudoWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung eine Erklärung des venezolanischen Außenministeriums zum Kommuniqué der Europäischen Union über die Präsidentschaftswahl vom vergangenen Sonntag:

    Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela weist entschieden die Äußerungen zurück, die im Kommuniqué des Büros der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für Außenpolitik, Federica Mogherini, hinsichtlich der Präsidentschaftswahl und der Wahl zu den Legislativen Räten in den Bundesstaaten enthalten sind. Diese wurden am vergangenen 20. Mai 2018 erfolgreich durchgeführt, und 68 Prozent der venezolanischen Wähler setzten in einem souveränen und mutigen Akt trotz der systematischen Drohungen und beispiellosem äußeren Drucks ihr Vertrauen in Präsident Nicolás Maduro.

  • Als einige Zeit nach der gewaltsamen Eroberung des Irak im Jahre 2003 die US-amerikanische Besatzungsmacht Wahlen im Irak inszenierte, kursierte ein – zugegeben nicht besonders guter – Witz, laut dem die USA im besetzten Land demokratische Wahlen ausprobieren wollten, und für den Fall, daß es klappt, sie es dann auch im eigenen Land versuchen würden… Jeder weiß, wie das ausgegangen ist, und auch, daß die Wahlen in den USA weiterhin jegliche demokratische Prinzipien vermissen lassen.

  • Schon fast zwei Jahrzehnte lang geben sich die venezolanische Rechte und ihre internationalen Verbündeten mit keiner Wahl oder Volksabstimmung in Venezuela zufrieden, bei denen der Chavismus gewinnt.

    Trotz aller Widrigkeiten und der Boykottkampagnen gelang es den chavistischen Kräften an diesem Sonntag, wichtige Sektoren der Gesellschaft zu mobilisieren und die psychologisch wichtige Grenze von 6 Millionen Stimmen für die Wiederwahl des Präsidenten Nicolás Maduro zu überwinden.

  • „Außenminister Heiko Maas heizt die politische Krise in Venezuela noch an, wenn er die Präsidentschaftswahlen in dem südamerikanischen Land am Sonntag nicht anerkennt. Das Urteil von Maas ist zudem arrogant, weil Vertreter Dutzender Staaten die Wahlen begleitet und positiv beurteilt haben; und es ist unglaubwürdig, weil die Bundesregierung zugleich mit lateinamerikanischen Staaten den engen politischen Schulterschluss sucht, die eine extrem schlechte Menschenrechtsbilanz, hohe Straflosigkeit und teilweise selbst anfechtbare Wahlen aufweisen, darunter Mexiko, Honduras, Argentinien, Brasilien, Kolumbien", erklärt Heike Hänsel, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE.

  • Venezuela hat am Sonntag erneut unter Beweis gestellt, dass es ein Beispiel dafür ist, wie Waffen und Gewalt an den Wahlurnen geschlagen werden können und hat erfolgreich einen Wahltag vorgenommen, in dem Nicolas Maduro mit mehr als 67 Prozent der Stimmen zum Präsidenten wiedergewählt wurde.

  • Auszählung der Kontrollzettel am Sonntag in einem Wahllokal in Caracas. Foto: RedGlobeAuszählung der Kontrollzettel am Sonntag in einem Wahllokal in Caracas. Foto: RedGlobeNicolás Maduro bleibt an der Spitze der Boilivarischen Republik Venezuela. Mit 68 Prozent und fast sechs Millionen Stimmen setzte er sich klar gegen seine Konkurrenten Henri Falcóń, Javier Bertucci und Reinaldo Quijada durch. Die Wahlbeteiligung war mit 48 Prozent allerdings gering.

  • Nicolás Maduro am Freitag in Caracas. Foto: RedGlobeNicolás Maduro am Freitag in Caracas. Foto: RedGlobeVenezuela bereitet sich auf eine Wahl vor, die es nach dem Willen der USA und der Europäischen Union gar nicht hätte geben dürfen. Am Sonntag, 20. Mai, wählen die Menschen in dem südamerikanischen Land ihren künftigen Präsidenten. Zur Wahl stehen neben Amtsinhaber Nicolás Maduro drei weitere Kandidaten.

  • Die Medienkampagne gegen Venezuela unternimmt große Anstrengungen, die wirtschaftlichen Widrigkeiten der Gegenwart darzustellen, ohne dabei aber den Wirtschaftskrieg der Rechten, die Welle internationaler Sanktionen und den abrupten Fall des Erdölpreises der letzten Jahre zu erwähnen.

  • Die Bolivarianer Venezuelas werden an diesem Donnerstag auf die Straßen von Caracas strömen, um den Kandidaten der Frente Amplio de la Patria (Breite Front des Vaterlandes) Nicolás Maduro zum Abschluss der Kampagne für die Präsidentschaftswahlen am 20. Mai zu unterstützen, meldet Telesur.

  • Der Außenminister Venezuelas, Jorge Arreaza, begann seine Rede bei der 37. Sitzungsperiode der Cepal mit „einem lateinamerikanistischen, nuestroamerikanistischen Gruß des Präsidenten Nicolás Maduro an die Cepal“, einem Organismus, der so viele Ideen geliefert habe, um in Lateinamerika und der Karibik aus der Kooperation und der Solidarität heraus zu agieren.

    Er ging auf die Punkte ein, die weiterhin der Region Anlass zur Sorge geben, wie die Ungleichheit, der soziale Schutz, die Lage der indigenen Völker und das Recht jedes Landes auf Selbstbestimmung.

  • Die Angriffe, die der Vizepräsident der USA Mike Pence vor der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Washington gegen Kuba, Venezuela und Nicaragua machte, sind auf heftige Ablehnung gestoßen.

    Von Havanna aus wies der für die USA zuständige Generaldirektor im Kubanischen Außenministerium Carlos Fernández de Cossío die aggressive Rede von Pence in der OAS gegen die drei Länder zurück und wies daraufhin, dass mit seiner Haltung das Weiße Haus nichts anderes tue, als die Lateinamerikaner daran zu erinnern, dass die Monroe Doktrin und deren hegemoniale Projektion heute so gültig sei, wie sie es immer war.

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