25 | 03 | 2019
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Gobierno Bolivariano VenezuelaWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die Erklärung der Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela zum Abbruch der Beziehungen zu Kolumbien:

Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela verurteilt energisch die systematischen Akte der Aggression gegen die nationalen Institutionen durch die von den Vereinigten Staaten abhängige Regierung Kolumbiens, die Gewalt in Venezuela schüren sollen, um in offener Verletzung des Völkerrechts einen Staatsstreich durchzuführen.

ven aktuellWir haben am 22., 23. und 24. Februar auch mit einem Liveticker über die Lage in Venezuela informiert. Die Nachrichten sind hier nachlesbar.

Friedenskonzert in Venezuela. Screenshot: VTVFriedenskonzert in Venezuela. Screenshot: VTVZwei Konzerte auf beiden Seiten der Grenzbrücke Las Tienditas zwischen Kolumbien und Venezuela haben am Freitag Tausende Menschen angezogen. Internationale Medienaufmerksamkeit zog vor allem das im kolumbianischen Cúcuta durchgeführte »Venezuela Aid Live« auf sich, das von einem britischen Milliardär organisiert worden war und an dem sich zahlreiche lateinamerikanische Popstars beteiligten. Die Teilnehmerzahl blieb allerdings offenkundig weit hinter den Erwartungen zurück. War in Medienberichten von bis zu 500.000 Teilnehmern die Rede gewesen, versammelten sich schließlich nach Angaben in den sozialen Netzwerken nur rund 25.000 Menschen vor der Bühne.

Kein Krieg gegen Venezuela!Internationaler Aktionstag am Samstag, 23. Februar: Kein US-Krieg gegen Venezuela! #HandsOffVenezuela – Einen Monat nach dem Putschversuch der USA
Kundgebung in Berlin: Sa., 14 bis 16 Uhr, Pariser Platz (Brandenburger Tor)

Wir können angesichts der jüngsten US-Aggression gegen das venezolanische Volk nicht schweigen.

Nicolás Maduro ist der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, den das Volk zweimal im Rahmen eines international beobachteten Wahlprozesses gewählt hat. Seit der Wahl von Hugo Chávez im Jahr 1998 bemühten sich die Vereinigten Staaten unermüdlich einen Regimewechsel in Venezuela herbeizuführen. Mit Donald Trump im Weißen Haus sind diese Bemühungen zur Androhung militärischer Gewalt und der Plünderung von Milliarden von Dollar aus dem Vermögen der venezolanischen Bevölkerung eskaliert und es wurden seitdem eine Vielzahl unerhörter Lügen in den globalen Medien verbreitet.

Die Entwicklung der Situation in Venezuela ist geradezu kritisch. Für 23. Februar ist eine große und gefährliche Provokation geplant: eine von Washington vorangebrachte Überquerung der venezolanischen Grenze durch einen so genannten „humanitären Konvoi“, was Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern der aktuellen Machthaber auslösen und zu einem passenden Anlass für eine Gewaltaktion zwecks Entmachtung des legitimen Präsidenten des Landes werden könnte.

In diesen Tagen ist ein Meinungsaustausch im Cyberspace bekanntgeworden, der die Positionen seiner Teilnehmer angesichts der brutalen Aggression der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Venezuela klarmacht.

Seine Gesprächspartner, der Sänger und Liedermacher Silvio Rodríguez und der panamaische Sänger Rubén Blades - die vor fünf Jahren eine Kontroverse um einen Artikel des Schriftstellers Guillermo Rodríguez Rivera hatten, der in Silvios Blog „Segunda cita“ veröffentlicht wurde und fälschlicherweise dem Sänger zugeschrieben worden war – setzen sich aufgrund bestimmter Unstimmigkeiten, die Blades auf seiner offiziellen Website zum Ausdruck gebracht hat, erneut auseinander.

oeaWir dokumentieren nachstehend die Rede des venezolanischen Botschafters Samuel Moncada vor dem Ständigen Rat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Washington. Die Übersetzung besorgte die Botschaft Venezuelas in Berlin:

Herr Präsident,

es wurde ein Haufen von Lügen, Unwahrheiten, Manipulationen und Verleumdungen konstruiert; eine ganze Parallelwelt zur Realität, eine ganze alternative Fantasie, die dazu dient, Millionen von Menschen über das, was in Venezuela geschieht, zu verwirren. Heute komme ich, um mit der Realität in Kontakt zu treten und der Welt zu sagen, was unsere Wahrheit ist.

Die Schweizer Regierung hat Angaben des venezolanischen Putschisten Juan Guaidó über Kontakte wegen angeblicher Geldschiebereien der Regierung Venezuelas in die Schweiz dementiert. „Es gab keine solchen Kontakte“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Donnerstag.

Veranstaltung in Oberhausen. Foto: UZ-BlogVeranstaltung in Oberhausen. Foto: UZ-BlogResolution der Teilnehmer an der Veranstaltung „Hände weg von Venezuela“ am 20.02.2019 im Linken Zentrum Oberhausen

Deutschland soll sich zurückhalten statt die Krise in Venezuela anzuheizen!

Die Bundesregierung hat Juan Guaidó, den selbsternannten Präsidenten Venezuelas ohne Rechtsgrundlage anerkannt. Sie ist damit den USA gefolgt, die schon seit längerem den Sturz der venezolanischen Regierung betreibt.

Ein Kommentar von Otto Bruckner, Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs

Morgen, am Samstag den 23. Februar planen die USA und ihre Vasallen eine große Show. An der Grenze zu Venezuela, auf kolumbianischem Staatsgebiet soll ein Konzert stattfinden, das die illegale Einfuhr unerwünschter US-amerikanischer “humanitärer Hilfe” einleiten soll. Und mit ihr sollen wahrscheinlich auch gleich bewaffnete Banden in das Land geschleust werden.

pcc cubaWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung ein Schreiben der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) an die kommunistischen und Arbeiterparteien der Welt:

Wie es in der Erklärung der Revolutionären Regierung Kubas vom 13. Februar (siehe hier) heißt, stellt die »Eskalation des Drucks und der Aktionen der US-Regierung zur Vorbereitung eines als humanitäre Intervention verkleideten Militärabenteuers« nicht nur eine reale Bedrohung des venezolanischen Volkes dar, sondern bringt den Frieden auf der gesamten Welt in reale Gefahr.

Gobierno Bolivariano VenezuelaVenezuela akzeptiert ein Angebot der Europäischen Union, dem südamerikanischen Land über die Vereinten Nationen »Technische Unterstützung« zukommen zu lassen. Das teilte Präsident Nicolás Maduro am Donnerstag in Caracas mit. Ziel der Vereinbarung sei, die Versorgung mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung im Land zu verbessern, sagte der Staatschef. Dazu habe man finanzielle Unterstützung in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar sowie eine umfangreiche Liste mit Medikamenten beantragt. Maduro betonte zugleich jedoch, dass das Land die Unterstützung vollständig zurückzahlen werde. »Ich hoffe, dass die Europäische Union diesmal ihr Wort hält«, sagte der Präsident.

Uns wurde am es Samstag den 2. Februar bestätigt, und am Sonntag reisten wir nach Caracas, um am Internationalen Aktionstag für Demokratie und Frieden in Solidarität mit der Bolivarischen Revolution teilzunehmen. Zu der Delegation, die vom Direktor des Büros des Martianischen Programms Abel Prieto angeführt wurde, gehörten auch die Vorsitzende von OCLAE, die Studentin Mirtia Brossard und der junge Dramaturg und Vorsitzender der Hermanos Saíz Gesellschaft Rafael González. Der Historiker und Abgeordnete Elier Ramírez war noch bis zum Abend vor der Abreise mit dem Aufsammeln von Trümmern und der Hilfe für die Betroffenen des Tornado beschäftigt, der die kubanische Hauptstadt vor kurzem heimgesucht hatte. Auch der Schriftsteller Omar González, der in Kuba das Netz zur Verteidigung der Menschheit koordiniert, der in Mexiko wohnende Journalist Angel Guerra waren Teil der Delegation, die von den Trovadores Karel García und Danilo Vázquez vervollständigt wurde. Mir meinerseits wurde mein sehnlichster Wunsch erfüllt, dort, an der wichtigsten antiimperialistischen Front der Amerikas zu sein.

netzwerk cubaIn Venezuela und der Region droht eine militärische Intervention, womöglich nach dem Muster des „low intensity warfare“ durch geheime Sonderkommandos des US-Militärs. Solche völkerrechtsverletzenden, terroristischen Aktivitäten werden von der Trump-Regierung seit Beginn seiner Amtszeit vorbereitet. Zu diesen Interventionsplänen gehören auch verschärfte, auf Eskalation ausgerichtete Medienkampagnen sowie die Einsetzung von Marionettenpersonal. Und so hat sich nach mehreren Geheimtreffen am 23. Januar der Abgeordnete Juan Guaidó selbst zum »Übergangspräsidenten« Venezuelas erklärt. Dieser Akt wurde von US-Präsident Trump und mehreren südamerikanischen Regierungen anerkannt. Auch die Bundesregierung und andere EU-Staaten haben diesem völkerrechtswidrigen Akt inzwischen zugestimmt.

dkp logo neuZur aktuellen Entwicklung in Venezuela erklärt Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP:

Offensichtlich plant der US-Imperialismus mit seiner Marionette Guaido für den kommenden Samstag, den 23. Februar 2019, eine Provokation und Eskalation der Situation in Venezuela, die die Grundlage für eine militärische Intervention fremder Truppen in Venezuela bilden soll. Angeblich sollen für einige Millionen Dollar „Hilfslieferungen“ illegal nach Venezuela gebracht werden.

wfdy 148Der Weltbund der Demokratischen Jugend verurteilt den von der US-Regierung angeführten imperialistischen Angriff auf die Bolivarische Republik Venezuela. Mit der klaren Absicht, das mutige Volk niederzuringen, hat die nordamerikanische Regierung gemeinsam mit anderen Regierungen desselben imperialen Charakters jede Art der nichtkonventionellen Kriegsführung gegen das Heimatland Bolívars eingesetzt.

Bei einer Veranstaltung mit der „venezolanischen Diaspora“, die in einem Auditorium der Internationalen Universität von Florida versammelt war, hielt Präsident Donald Trump eine Rede, an die hohe Erwartungen geknüpft waren.

Wenige Tage vor dem 23. Februar, dem Datum, an dem der Anti-Chavismus und Washington wieder versuchen wollen, die Offensive zu übernehmen, in dem sie die „humanitäre Hilfe“ von Cucutá und möglicherweise auch von anderen Orten an der Grenze aus als Schirm benutzen, erwartete man von den Aussagen Trumps die Konsolidierung der kriegerischen Rhetorik der letzen Tage und die Wiederbelebung der Stimmung bei der Basis der Opposition.

Die Ankündigung der USA, über die Grenzen zu Kolumbien und Brasilien „humanitäre Hilfe“ im Wert von 20 Millionen Dollar nach Venezuela zu bringen, ist lächerlich, wenn man dies den Schäden gegenüberstellt, welche die finanzielle Blockade des Landes verursacht und die mit 30 Milliarden Dollar beziffert werden. Diese Fakten schaffen es aber nicht,  in die öffentliche Meinung vorzudringen, weil die realen Daten über die politische und wirtschaftliche Lage in Venezuela für die Länder, die selber unter schweren sozialen Problemen leiden, störend wirken.

Kubas Außenminister Bruno Rodríguez forderte 108 in Kuba akkreditierte Botschafter und Leiter diplomatischer Vertretungen auf, im Zusammenhang mit dem aktuellen Staatsstreich gegen den konstitutionellen Präsidenten Nicolás Maduro eine direkte aggressive Eskalation gegenüber Venezuela zu verurteilen.

Die kriegerische Geschichte der USA enthüllt uns sehr beredt deren Modus Operandi. Außer ein paar Personen, die bisher noch nicht aufgetaucht waren, gibt es nichts Neues in dem Drehbuch, das dieses Mal gegen Venezuela eingesetzt wird. Wieder einmal wird die Maske der humanitären Hilfe benutzt, um eine Intervention zu verschleiern.

Jorge Rodríguez. Screenshot; TeleSur / RedGlobeJorge Rodríguez. Screenshot; TeleSur / RedGlobeVenezuelas Regierung antwortet mit einem zweitägigen Friedenskonzert am 22. und 23. Februar direkt an der Grenze auf die anhaltenden Provokationen aus Kolumbien. Wie Informationsminister Jorge Rodríguez am Montag mitteilte, soll die Musiikveranstaltung am Freitag und Sonnabend auf der Internationalen Simón-Bolívar-Brücke stattfinden, die den Grenzübergang zwischen Venezuela und Kolumbien bildet. Zugesagt hätten bereits zahlreiche nationale und internationale Künstler, sagte er. Namen nannte er allerdings noch nicht.

Die Situation in Venezuela entwickelt sich sehr beunruhigend. Für 23. Februar plant die von Washington unterstützte Opposition Ereignisse, die man als „Chronik einer angekündigten Provokation“ bezeichnen könnte, wenn man eine Aussage des großen Lateinamerikaners García Marquez umformuliert.

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