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US-Diplomat: Mubarak soll »Veränderungen lenken« |
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Ägypten
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Samstag, den 05. Februar 2011 um 20:21 Uhr |
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Berichte über einen Rücktritt des ägyptischen Staatschefs Hosni Mubarak als Vorsitzender der bislang regierenden »Nationalen Demokratischen Partei« sind mittlerweile dementiert worden. Der arabische Fernsehsender Al-Arabiya, der die Meldung unter Berufung auf das staatliche ägyptische Fernsehen verbreitet hatte, zog seine Darstellung zurück. Zwar sei die Führung der Partei zurückgetreten, nicht jedoch der Parteichef. Generalsekretär Safwat el-Sharif und Mubaraks Sohn Gamal, der das Komitee für politische Fragen der Partei geleitet hatte und als Nachfolger seines Vaters gehandelt wurde, haben aber offenbar tatsächlich ihre Parteiämter aufgegeben. Die auf dem Tahrir-Platz ausharrenden Demonstranten machen unterdessen keine Anstalten, ihre Proteste einzustellen. Allerdings wächst die Furcht vor einer gewaltsamen Räumung des Platzes.
General Hassan El-Rawani, der Chef des Oberkommandos der Streitkräfte, hat unterdessen in einer Ansprache die Demonstranten aufgerufen, den Tahrir-Platz zu verlassen. Diese antworteten in Sprechhören, sie würden nicht gehen - Mubarak müsse gehen. Offenbar zieht die Armee Kräfte an den Zugängen zusammen, über Twitter berichten Augenzeugen, dass Menschen das Passieren der Sperren verweigert wird.
Unterdessen hat sich der Sondergesandte von US-Präsident Barack Obama in Ägypten, Frank Wisner, dafür ausgesprochen, dass Mubarak im Amt bleiben solle. »Wir brauchen einen grossen nationalen Konsens über die Vorbedingungen für den nächsten Schritt voräwrts. Der Präsident muss im Amt bleiben, um diese Veränderungen zu steuern«, forderte der nordamerikanische Diplomat.
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