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Libyen
Ärzte ohne Grenzen: Libyens Machthaber foltern Gefangene | Drucken |  E-Mail
Libyen
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 11:41 Uhr

»Befreites« Libyen: Folter ist weiter an der TagesordnungDie Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen wirft den neuen Machthabern in Libyen die Folterung von Gefangenen vor und hat angekündigt, deshalb ihre Arbeit in den Internierungszentren der libyschen Stadt Misrata zu beenden. Mitarbeiter der internationale tätigen Vereinigung hätten festgestellt, dass Gefangene misshandelt werden und ihnen medizinische Hilfe vorenthalten wird, heisst es in einer heute von der Organisation verbreiteten Presseerklärung. »Teams von Ärzte ohne Grenzen arbeiten seit August 2011 in den Internierungszentren in Misrata, um kriegsverletzte Gefangene zu behandeln. Die Mitarbeiter waren immer öfter mit Patienten konfrontiert, die Verletzungen als Folge von Folter während Verhören aufwiesen. Diese Befragungen wurden außerhalb der Internierungszentren durchgeführt. Ärzte ohne Grenzen hat insgesamt 115 Patienten behandelt, die Verletzungen durch Folter aufwiesen, und hat alle Fälle an die zuständigen Behörden in Misrata gemeldet. Seit Januar wurden Patienten, die in die Verhörzentren zurückgebracht wurden, sogar erneut gefoltert. Die medizinischen Teams von Ärzte ohne Grenzen wurden außerdem gebeten, Patienten direkt in den Verhörzentren zu behandeln, was die Organisation kategorisch abgelehnt hat.«

 
Libyens Machthaber melden Rückeroberung von Bani Walid | Drucken |  E-Mail
Libyen
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 09:28 Uhr

Über Facebook verbreitetes Foto: NATO-Munition in Bani WalidBani Walid wird offenbar wieder von Truppen der neuen Machthaber in Libyen kontrolliert. Das jedenfalls erklärte am Mittwoch Agenturberichten zufolge der Verteidigungsminister des selbsternannten »Nationalen Übergangsrates« (NTC), Ussama Dschuili. Bei den Auseinandersetzungen habe es sich nicht um Kämpfe zwischen NTC-Truppen und Anhängern des ermordeten langjährigen Staatschefs Muammar al-Gaddafi gehandelt, sondern lediglich um ein »Problem zwischen zwei Gruppen junger Leute«. Damit widersprach er Aussagen örtlicher Regierungsvertreter, die nach den Kämpfen am vergangenen Montag erklärt hatten, die Stadt im Nordwesten des nordafrikanischen Landes sei unter die Kontrolle von Kämpfern der »grünen Widerstandsbewegung« geraten, die für eine Wiedererrichtung der Jamahiriya in Libyen kämpfen.

 
Gegenregierung in Bani Walid | Drucken |  E-Mail
Libyen
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 12:32 Uhr

Spuren der Kämpfe in Bani WalidNach der Rückeroberung der im Nordwesten Libyens gelegenen Wüstenstadt Bani Walid haben örtliche Vertreter die Bildung einer eigenen Regierung angekündigt und den selbsternannten »Nationalen Übergangsrat« (NTC) in Tripolis vor einer Einmischung in ihre Angelegenheiten gewarnt. Ein rund 200 Mitglieder zählender Ältestenrat habe am Dienstag in einer Moschee die Auflösung der vom NTC eingesetzten Verwaltung und die Bildung eines neuen Kabinetts beschlossen, hiess es in Medienberichten. Ihr Sprecher Ali Zargoun erklärte, man erkenne auch die Herrschaft von NTC-Chef Mustafa Abdel Jalil nicht an.

 
Gaddafi-Anhänger erobern Bani Walid zurück | Drucken |  E-Mail
Libyen
Montag, den 23. Januar 2012 um 17:35 Uhr

LibyenWie die Nachrichtenagentur AFP heute meldet, haben Widerstandskämpfer, die loyal zum ermordeten langjährigen libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi stehen, die Wüstenstadt Bani Walid eingenommen. Zuvor hatten auch andere Agenturen über heftige Kämpfe um die Ortschaft berichtet. Der US-Nachrichtendienst Stratfor meldete, Bani Walid sei komplett von Gaddafi-Getreuen umstellt und werde von diesen mit zahlreichen Waffen unter Feuer genommen. Fünf Kämpfer des »Nationalen Übergangsrates« (NTC) seien getötet worden, darunter der Kommandeur der in Bani Walid stationierten Brigade, berichtete AFP. Der unabhängige französische Journalist Allain Jules berichtet sogar von mindestens elf getöteten NTC-Kämpfern. Die Stadt hatte monatelang den Angriffen der von der NATO unterstützten Rebellen getrotzt und konnte von diesen erst Mitte Oktober eingenommen werden.

 
Iranischer Sender: 12.000 US-Soldaten in Libyen gelandet | Drucken |  E-Mail
Libyen
Sonntag, den 22. Januar 2012 um 12:19 Uhr

Homepage von Press TVHaben die USA 12.000 Soldaten nach Libyen entsandt? Das jedenfalls meldet der englischsprachige iranische Fernsehsender Press TV unter Berufung auf die internationale arabische Tageszeitung Asharq Alawsat. Die Zeitung habe berichtet, dass die nordamerikanischen Truppen am Erdölhafen der Stadt Brega im Norden Libyens gelandet seien, so Press TV. Auf der Homepage der Zeitung selbst ist diese Meldung nicht zu finden, und auch auf der Homepage des Pentagon ist kein Hinweis auf eine derartige Offensive zu finden.

 
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