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Islamischer Wahlsieg in Tunesien |
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Tunesien
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Freitag, den 28. Oktober 2011 um 11:59 Uhr |
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Die als »gemäßigt islamistisch« beschriebene Partei Ennahda hat die ersten freien Wahlen in Tunesien gewonnen. Das teilte die Wahlbehörde des nordafrikanischen Landes am Freitag mit. Demnach habe die unter dem Regime von Ben Ali in die Illegalität gedrängte Organisation bei der Wahl einer Verfassunggebenden Versammlung am vergangenen Sonntag 41,47 Prozent der Stimmen und damit 90 der insgesamt 217 Sitze gewonnen. Ausserdem wird sie die Übergangsregierung anführen können. Auf dem zweiten Platz folgt die laizistische Mitte-Links-Partei »Kongress für die Republik« mit 30 Sitzen, gefolgt von der sozialdemokratisch genannten Ettakol, die auf 21 Sitze kam. Insgesamt werden in der Verfassunggebenden Versammlung 25 Parteien und Vereinigungen vertreten sein, 14 davon nur mit jeweils einem Vertreter. Die Tunesische Kommunistische Arbeiterpartei (PCOT) zieht mit drei Repräsentanten in das Parlament ein.
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Sieg dem Aufstand des tunesischen Volkes! |
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Tunesien
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Geschrieben von: Irakische Kommunistische Partei
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Mittwoch, den 19. Januar 2011 um 23:06 Uhr |
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Wir dokumentieren eine Erklärung der Irakischen Kommunistischen Partei:
Die Massen des tunesischen Volksaufstandes krönten gestern ihren heroischen Kampf während der vergangenen vier Wochen gegen das Regime der Tyrannei und Unterdrückung, welches sie für fast ein Vierteljahrhundert knebelte, mit einem bemerkenswerten Sieg, dessen sichtbares Zeichen die schmähliche Flucht des Chefs des zusammengebrochenen Regimes, Zine al-Abidin Ben Ali, aus dem Lande war, verfolgt von Flüchen und belagert von Verdammungen.
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»Meine Beschreibung für die Situation ist: Revolution« |
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Tunesien
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Dienstag, den 18. Januar 2011 um 12:33 Uhr |
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Am Montag veröffentlichte die Homepage der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ) ein Interview mit einem in Wien studierenden Tunesier zu den jüngsten Ereignissen in dem nordafrikanischen Land. Mohamed (24) ist in Nordtunesien geboren und aufgewachsen. Dort engagierte er sich auf der Universität politisch in einer kommunistischen Organisation. Das Interview wurde am vergangenen Freitag in der österreichischen Hauptstadt geführt, wenige Stunden bevor Staatschef Ben Ali nach Saudi-Arabien floh.
Wie ist die momentane Situation in Tunesien, um was geht es?
Meine Beschreibung für die Situation ist: Revolution. Und sie hat das ganze Land erfasst, vom Norden bis in den Süden. Es gibt den ganzen Tag Demonstrationen, bis um 2 Uhr in der Früh. Die Polizisten haben die Waffen gegen die armen Leute gezogen und bis zum heutigen Tag sind mindestens 60 Menschen gestorben.
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