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Demokratische Arabische Republik Sahara
Parlamentarier fordern Menschenrechtsbeobachtung | Drucken |  E-Mail
Westsahara
Sonntag, den 05. Dezember 2010 um 10:55 Uhr

»Vollkommen friedliche aufgelöst«? Die Abgeordneten im Außenausschuß des Europäischen Parlaments haben während eines Treffens mit Vertretern der Führung der saharauischen Befreiungsbewegung Frente Polisario und der marokkanischen Regierung am Mittwoch eine Überwachung der Menschenrechtssituation und die Einhaltung internationalen Rechts gefordert und sich für die Entsendung von Untersuchungsmissionen in die Region ausgesprochen. Die Abgeordneten hatten den Vertreter der Frente Polisario, Mohamed Salem Ould Salek, und Marokkos Minister für Äußeres und Zusammenarbeit, Taïb Fassi-Fihri, eingeladen, um über die jüngsten Vorkommnisse in der westsaharauischen Stadt El-Aaiun zu sprechen.

 
Westerwelle belohnt marokkanische Regierung für tödliche Gewalt | Drucken |  E-Mail
Westsahara
Dienstag, den 16. November 2010 um 17:23 Uhr

Die Proteste gegen das Massaker in der Westsahara halten an»Wenn es ums Geschäft geht, geht die Bundesregierung auch über Leichen. Statt sich in der völkerrechtswidrig durch Marokko besetzten Westsahra ein Bild über das tödliche Vorgehen der marokkanischen Regierung gegen die sahrauische Bevölkerung zu machen, geht es dem Bundesaußenminister lieber um eine strategische Energiepartnerschaft mit Marokko. Diese lässt er sich zusätzlich drei Millionen Euro kosten und belohnt Marokko damit noch für den permanenten Bruch des Völkerrechts und der Menschenrechte«, erklärt Sevim Dagdelen, Sprecherin der Fraktion Die Linke für internationale Beziehungen, anlässlich der gestrigen Reise des Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) nach Marokko.

 
Marokko will keine Zeugen | Drucken |  E-Mail
Westsahara
Sonntag, den 14. November 2010 um 08:11 Uhr

Solidarität mit der Westsahara in MadridSoldaten und Zivilpolizisten Marokkos haben die deutsche Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) gewaltsam daran gehindert, sich in El Aaiún selbst ein Bild von den Zuständen in der besetzten Westsahara zu machen. Sie war am Sonnabend morgen von Deutschland aus über Casablanca in die Hauptstadt der Westsahara geflogen. Dort endete der Besuch sofort wieder: »Die marokkanischen Militärs und Sicherheitskräfte haben mich unter sexistischen Beleidigungen brutal wieder ins Flugzeug gezerrt und abgeschoben«, berichtet Dagdelen. »Es ist ein Skandal, dass einer Parlamentarierin verboten wird, sich ein eigenes Bild von der Lage in El Aaiún zu machen. Ganz offensichtlich hat Marokko Angst vor der Wahrheit und will verhindern, dass die Öffentlichkeit von den Verfolgungen und Massakern an der sahrauischen Bevölkerung aus erster Hand erfährt«, so die Sprecherin für Internationale Beziehungen ihrer Fraktion. 

 

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