|
Luxusproblem für die Piraten: Kriegen sie zu viele Stimmen? |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Berlin
|
|
Freitag, den 16. September 2011 um 21:34 Uhr |
|
Kurz vor den Berliner Wahlen zeichnet sich eine echte Sensation ab. Eine neue Umfrage der Info GmbH im Auftrag des Berliner Rundfunks sieht die Piratenpartei mittlerweile bei neun Prozent! Im Ostteil der Stadt haben sie sogar zu den Grünen aufgeschlossen und kommen auf zwölf Prozent. Damit könnte es doch noch knapp für SPD/Grüne werden, denn die Bündnisgrünen rutschen auf 18 Prozent ab. Die SPD kommt noch auf 31 Prozent, die CDU auf 22 Prozent. Der Linkspartei könnte demnach das ganz grosse Debakel erspart werden, sie landet jetzt bei zwölf Prozent. Die FDP dürfte demnächst unter Sonstige geführt werden, sie rangiert bei mageren zwei Prozent. Damit lägen sie noch hinter den Nazis der NPD, die auf drei Prozent taxiert werden. Alle übrigen »Sonstigen« kommen demnach auf drei Prozent.
Die taz hat jetzt ein völlig unerwartetes Problem für die Piratenpartei ausgemacht: Zu viele Stimmen. Sie haben nur 15 Kandidatinnen und Kandidaten auf ihrer Liste. Setzt sich der Höhenflug auf 10 Prozent fort, würden ihr bis zu 16 Sitze zustehen. Da eine Nachnominierung ausgeschlossen ist, würde der gewonnene Platz frei bleiben.
Verwandte Artikel:
Neuere Artikel:
Ältere Artikel:
|
Kommentare
Ein leerer Stuhl im Abgeordnetenhau s spart übrigens 183.000 € im Jahr an Kosten für Berlin.