| Friedensbewegung: "Bayern-SPD geht über Leichen" | | Drucken | |
| Bayern |
| Montag, den 16. Juni 2008 um 12:36 Uhr |
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Gestern fand in München der Landesparteitag der bayerischen SPD statt, bei dem die 20-Prozent-Partei ihren ewigen Spitzenkandidaten Franz Maget erneut als Herausforderer der angeschlagenen CSU nominierte. Vor dem Tagungsort, der alten Kongresshalle, versammelten sich zeitgleich mehr als 50 Friedensaktivisten, um gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu demonstrieren. Zu der Aktion hatte das Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus aufgerufen. Nicht schlimm genug für die Delegierten, dass sie den Demonstranten Rede und Antwort für die Unterstützung ihrer Partei für Krieg und Besatzung in Afghanistan stehen mussten, sie waren auch noch gezwungen, über Leichen zu gehen.
Mitglieder der Sozialistischen Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) hatten sich "blutverschmiert" vor den Eingang zur Kongresshalle auf den Boden gelegt und den ankommenden Sozialdemokraten unter der Losung "Die Toten haben keine Stimme mehr!" den Zugang erschwert. Trotz redlicher Versuche der Polizei, die Leichen zu vertreiben, verlief die Aktion reibungslos. Neuere Artikel:
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