| Bayern beendet die Einparteiendiktatur | | Drucken | |
| Bayern | ||||||||||||||||||||||||
| Sonntag, den 28. September 2008 um 19:07 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
"Vielen Lesern dieser Zeitung wird der Vorgang vertraut sein, wie eine scheinbar allmächtige, über Jahrzehnte uneingeschränkte Parteiherrschaft langsam, fast unmerklich porös wird, wie sie vor lauter Machtroutine und Korruption schier zerbröselt, bis sich ein Schlag tut und irgendein historisches Großereignis den ganzen schönen morschen Bau hinwegfegt", schrieb Konstantin Wecker am Samstag in der Tageszeitung "Neues Deutschland". Er fährt fort: "Auch in Bayern fällt die Krise der Staatspartei nicht vom Himmel. Mit ihrer aggressiven Infrastruktur- und Industriepolitik ist es die CSU, die bayerische Lebenswelten, Gemütlichkeit und Postkartenlandschaften in rasendem Tempo zerstört und sich selbst den soziologischen Boden unter den Füßen wegzieht. Bisher sah man vor allen Dingen die Lichtseiten dieser Entwicklung, die niedrigen Arbeitslosenzahlen, die hohen Einkommen, die Stabilität. Jetzt sehen immerhin die Vorletzten, welchen Preis Bayern für den ewigen Wirtschaftsboom à la CSU zu zahlen hat." Neuere Artikel:
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