| Krisenherd des Tages: Garmisch-Partenkirchen | | Drucken | |
| Bayern |
| Sonntag, den 05. Juli 2009 um 15:19 Uhr |
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Die US-Konsulate in Deutschland warnen alle Bürger der Vereinigten Staaten vor einem Besuch von Garmisch-Partenkirchen. Pünktlich zum US-Nationalfeiertag verschickten die Vertretungen mehrere Tausend E-Mails an Landsleute, in denen vor »Vergeltungsmaßnahmen« einer deutschen Gruppe gegen US-Bürger gewarnt wird. Eine Landung von US-Truppen in dem bayerischen Urlaubsort zur Rettung bedrohter US-Bürger wurde bislang jedoch nicht bekannt.
Auslöser für die ernstgemeinte Warnung war offenbar ein Vorfall vor einem örtlichen Nachtclub. Dabei waren am 27. Juni ein Zivilangestellter der US-Armee und ein anderer Besucher in Streit geraten. Bei dem enstehenden Handgemenge wurden mehrere Personen verletzt. Einer der Beteiligten soll dem Amerikaner anschließend gedroht haben, in den nächsten Tagen mit Freunden zurückzukommen und Rache zu üben. Deshalb sollen US-amerikanische Staatsangehörige nun öffentliche Plätze, vor allem aber Restaurants, Bars und Diskotheken in der Gemeinde meiden. »US-Bürger sollten äußerst wachsam sein«, heißt es in der Warnung. Ein deutscher Sicherheitsbeamter sprach von einer »alltäglichen Wirtshaus-Schlägerei«, die von den US-Behörden völlig falsch interpretiert worden sei. Neuere Artikel:
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