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Revolutionärer 1. Mai in Hannover: 300 Menschen beim antikapitalistischen Block |
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Niedersachsen
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Samstag, den 01. Mai 2010 um 21:24 Uhr |
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Unter dem Motto »Bagatelldelikt war gestern! Produktionsmittel vergesellschaften! Für die soziale Revolution!« demonstrierten am 1. Mai in Hannover rund 300 Personen im antikapitalistischen Block auf der Gewerkschaftsdemonstration der IG Metall. Mit einem großen Transparent am Universitätsgebäude am Königsworther Platz wurde die Umbenennung der gewerkschaftlichen 1. Mai-Kundgebung zum »Fest für Demokratie« kritisiert.Ein FrauenLesbenTrans-Block mit etwa 75 Teilnehmer_innen richtete sich besonders gegen die kapitalistische Ausbeutungs- und patriachale Machtverhältnisse.
»Die 'Demokratie' um die es hier gehen soll, ist nur eine Form kapitalistischer Herrschaft. Wir wollen anstatt eines demokratischen Kapitalismus eine soziale Revolution«, fasste Sonja Brünzels, Sprecherin der Antifaschistischen Aktion Hannover (AAH) zusammen. »Mit der Parole 'Kampf dem Kapitalismus statt Fest der Demokratie' wollen wir deutlich machen, dass der Staat, ob demokratisch oder nicht, Teil der Ausbeutung ist, deren Abschaffung im Interesse aller liegt«, so Brünzels weiter.
Auf der Demonstration wurden in verschiedenen Redebeiträgen auf die Auswirkungen der Krise eingegangen, sowie die defensive Gewerkschaftspolitik kritisiert.
Die AAH organisiert gemeinsam mit dem AStA der Universität Hannover rund um den 1. Mai eine Veranstaltungsreihe, bei der widerständige Praxen und außergewerkschaftliche Arbeitskämpfe thematisiert werden.
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