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Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

Zeitung vum Letzeburger Vollek

Occupy Frankfurt, Berlin, Hamburg,... | Drucken |  E-Mail
Opposition
Freitag, den 14. Oktober 2011 um 11:03 Uhr

Occupy FrankfurtBundesweit und international sind für den morgigen Sonnabend Aktionen der »Empörten« und der jüngst in den USA entstandenen »Occupy«-Bewegung angekündigt. In Deutschland wird die zentrale Aktion in der Bankenstadt Frankfurt erwartet, aber auch für Berlin, Hamburg, München, Köln und viele andere Orte sind große oder kleinere Aktionen angekündigt (siehe Terminübersicht unten).



Zentrales Ziel der Aktionen sei die Verbreitung von Informationen über jene Mißstände, die durch die Macht der Finanzmärkte verursacht wurden, teilen die Organisatoren mit, unter ihnen Attac, das Netzwerk »Echte Demokratie Jetzt« und lokale Bündnisse. »Die Occupy-Bewegung wird die Finanzsektoren der Metropolen unserer Welt für unbestimmte Zeit gewaltfrei blockieren. Unser Ziel ist es, den Einfluß der bisherigen  Wirtschaftsordnung auf Politik, Medien und somit unser tägliches Zusammenleben einzuschränken und letztlich wieder eine menschennahe und sozial orientierte Gesellschaftsordnung zu schaffen,« heisst es auf der Homepage von »Occupy Frankfurt«. Die globale Bewegung verstehe sich »nicht als reiner Systemprotest«, sondern sei logische Konsequenz eines durch Gewinnstreben und Ausbeutung gelenkten Wirtschaftssystems. »Wir sind nicht gewillt, der Profitgier und dem skrupellosen Wachstum zugunsten einer winzigen Elite weiter zuzusehen! Alle Menschen der Welt haben ein Recht auf eine Regierung und eine Wirtschaftsordnung, die zu ihren Gunsten und nicht gegen sie handelt.«

»Occupy Frankfurt« hat für den morgigen Sonnabend zu einer Großdemonstration in der Frankfurter Innenstadt aufgerufen. Vorsichtige Schätzungen gehen derzeit von etwa 4000 Teilnehmern aus. Aufgrund des zu erwartenden Andrangs und auf Wunsch des Ordnungsamtes wurde der Demonstrations-Treffpunkt an den Rathenauplatz verlegt. Von dort aus findet ein gemeinsamer Marsch zur Europäischen Zentralbank statt. Zusammen mit den Mitgliedern anderer Bewegungen wird es eine öffentliche Kundgebung inklusive offenem Mikrofon geben. Unter anderem spricht dort Prof. Bernd Senf, der von 1973 bis 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (fhw) Berlin tätig war. Eine anschließende Blockade des Platzes auf unbestimmte Zeit ist beabsichtigt.

Aktionstag 15. Oktober: Termine

  • Augsburg: 13-22 Uhr, Rathausplatz
  • Bamberg: 10 Uhr, Gabelmann (Grüner Markt)
  • Berlin: 10 Uhr, GRIPS-Theater-Platz
  • Berlin: 13 Uhr, Neptunbrunnen/Alexanderplatz
  • Berlin: 16 Uhr, Mariannenplatz
  • Bochum: 13 Uhr Husemannplatz
  • Braunschweig: 13 Uhr Bankplatz
  • Bremen: 16 Uhr, Bremen-HB-Investorengrundstück (Bahnhofsvorplatz)
  • Dortmund: 16-22 Uhr, vom Hbf bis zum Friedensplatz
  • Düsseldorf: 15-23:30 Uhr, Hauptbahnhof
  • Erfurt: 15:30-18:30 Uhr, Bahnhofsvorplatz
  • Frankfurt/M.: 12 Uhr, Rathenauplatz
  • Frankfurt/M.: ab 18 Uhr, Blockade der Europäischen Zentralbank
  • Greifswald: 15-18 Uhr, Marktplatz
  • Hamburg: 14 Uhr, Rathausmarkt
  • Hannover: 14:00 Uhr, Eingang Fußgängerzone gegenüber Bahnhof
  • Köln: 11 Uhr, Chlodwigplatz
  • Konstanz: 15 Uhr, Marktstätte
  • Leipzig: 13 Uhr, Augustusplatz
  • Lörrach: 18 Uhr, Museum am Burghof
  • Lübeck: 15 Uhr, vor dem Holstentor
  • Magdeburg: 14 Uhr, Wiese am Ulrichsplatz
  • München: 11 Uhr, Neuhauser Str. 8 (zwischen Stachus und Marienplatz)
  • Nürnberg: 12-20:30 Uhr, Lorenzkirche
  • Offenbach: 10:00 Uhr Linkes Eck, 11:00 Uhr Markplatz
  • Ravensburg: 14:00 Uhr, Marienplatz
  • Reutlingen: 14:30 Uhr, Bürgersteig Eberhardstraße vor der Hauptpost
  • Schwerin: 11:30-23:30 Uhr, Markt
  • Stuttgart: 14 Uhr, Börse Stuttgart & Schloßplatz
  • Ulm: 15-18 Uhr, Münsterplatz
  • Wetzlar: 10 Uhr, Bahnhofstraße
  • Witten: 10:30 Uhr, Sackträgerbrunnen, Heilenstr./Ecke Casinostr.
  • Würzburg: 11:00 Uhr Am Kiliansbrunnen (Hauptbahnhof)

Mehr Infos: www.occupyfrankfurt.de

 


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Kommentare 

 
+11 #6 2011-10-15 01:35
WIR

WIR sollen die Banken retten
WIR sollen sparen
WIR sollen mehr arbeiten
WIR sollen länger arbeiten
WIR sollen flexibel sein
WIR sollen auf Lohn verzichten
WIR sollen kaufen
WIR sollen uns einschränken
WIR sollen vernünftig sein WIR sollen für SIE sterben

WIR?

SIE retten ihren Profit SIE sparen an uns
SIE lassen uns für SIE arbeiten
SIE leben länger SIE bestehen auf ihren Vorteil SIE verzichten auf nichts SIE kaufen uns ein
SIE sind schrankenlos SIE sind wahnsinnig vor Gier SIE führen ihre Kriege

SIE brauchen uns!
WIR brauchen SIE nicht!
SIE besitzen fast alles!
WIR besitzen fast nichts!
SIE sind gut organisiert WIR sind vereinzelt SIE haben Milliarden! WIR sind Milliarden!
SIE zerstören unsere Zukunft! Wann zerstören WIR SIE?
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-4 #5 2011-10-14 23:48
ES MUSS ENDLICH SCHLUSS GEMACHT WERDEN MIT GELD GELD ZU VERDIENEN!
Wir müssen wieder lernen, dass nur wirkliche Wertschöpfung einen Mehrwert für die Gesellschaft bringt
Wir, das Volk, haben vor 22 Jahren die Macht der Diktatur im Osten Deutschlands

Ist das neuerdings "red"?
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-4 #4 2011-10-14 21:12
Kein Bild der Realität erscheint einfach nur so auf der Bühne des Lebens, OCCUPY und GLOBALCHANGE machen da keine Ausnahme:

http://www.gold-dna.de/update5.html#up84

Gruß
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-4 #3 2011-10-14 17:09
ES MUSS ENDLICH SCHLUSS GEMACHT WERDEN MIT GELD GELD ZU VERDIENEN!

DAZU WURDE DAS GELD NICHT ERFUNDEN !
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-5 #2 2011-10-14 13:38
Wir müssen wieder lernen, dass nur wirkliche Wertschöpfung einen Mehrwert für die Gesellschaft bringt. Banker, die mit Leerverkäufen (schon der Begriff sagt eigentlich schon alles) Milliarden abzocken nutzen im Prinzip nur die permanente Schwäche der Politik immer weiter aus. Hier muß der Bürger handeln, die Politik ist teil des Systems und kann die Kraft dafür nicht aufbringen.
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-4 #1 2011-10-14 11:32
Wir, das Volk, haben vor 22 Jahren die Macht der Diktatur im Osten Deutschlands gebrochen. Wir werden auch die Macht der Banken brechen und sie zu ihren eigentlichen klassischen Geschäft zwingen.
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