| Nach Nazi-Angriff auf Schüler: Demo in Köln | | Drucken | |
| Antifa |
| Donnerstag, den 16. April 2009 um 12:09 Uhr |
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Über Ostern wurden acht Vorstandsmitglieder der LandesschülerInnenvertretung NRW (LSV) und zwei weitere Schüler in Essen-Borbeck auf dem Weg zum Bahnhof von Anhängern der NPD angegriffen. »Drei Jugendliche wurden mit Totschlägern schwer und mehrere andere mit Pfefferspray und Bierflaschen leicht verletzt. Schockierend war für die Schülerinnen und Schüler zudem die Tatsache, dass ihnen trotz ihrer Hilferufe kein Einlass in Hausflure gewährt wurde«, informiert die LSV in einer Pressemitteilung. In Köln ruft aus diesem Anlass das Bündnis Gruppe »SchülerInnen gegen Rechts« (SgR) zu einer antifaschistischen Demonstration unter der Losung »Für ein tolerantes Köln - Keine Stimme für Nazis« am Samstag, 25. April, um 12.30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln, Ausgang Dom, auf.
»Den angegriffenen Jugendlichen gilt unsere Solidarität. Damit so etwas nicht mehr passieren kann, gehören alle faschistischen und rassistischen Parteien und Organisationen verboten. Egal ob NPD oder "Pro Köln" - Nazis, ihrem menschenfeindlichen und antihumanistischen Gedankengut gilt es entgegen zu treten«, schreibt das Bündnis und erinnert daran, dass die rechte Gruppierung »Pro Köln« in wenigen Wochen zum zweiten Mal versuchen will, einen europaweiten »Antiislamisierungskongresses« in Köln durchzuführen. »Pro Köln« gelang es bei den letzten Kommunalwahlen 2004, mit 4,7 Prozent der Stimmen in den Stadtrat einzuziehen. Das will die Gruppierung in diesem Jahr wiederholen. »Auf Grund dessen müssen wir, die SchülerInnen, wieder aktiv werden, denn auch, die sogenannte Bürgerbewegung „pro Köln“ schläft nicht«, schreibt SgR im Demoaufruf. »Wie ihr wahrscheinlich bereits wisst, wird „pro Köln“ am 8./9. Mai ihren 2. Anti- Islamisierungs-Kongress abhalten. Darum ist es notwendig, dass sie ein weiteres mal daran gehindert werden. Es ist nicht akzeptabel, dass in unserer Stadt Rechtsextremisten die Plattform besitzen, ihr menschenfeindliches Weltbild zu verbreiten. Wir wollen mit unserer Demo ein Zeichen gegen fremdenfeindliche Hetze setzen.« Neuere Artikel:
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