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Blume will Selektion an Flughäfen |
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Repression
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Mittwoch, den 29. Dezember 2010 um 16:12 Uhr |
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Nun kam also der tolle Vorschlag, an deutschen Flughäfen durch sogenanntes Profiling der Passagiere die Flugsicherheit zu erhöhen. Christoph Blume, der künftige Präsident des Deutschen Flughafenverbandes (ADV) gab den Anstoss, darüber nachzudenken, die Fluggäste nach Kriterien wie Alter, Geschlecht und Ethnie aufzuteilen und dann unterschiedlich scharfe Kontrollen durchzuführen.
Auf so etwas können nur die Deutschen kommen? Falsch! Abgeguckt hat sich Blume das Vorgehen bei der israelischen Flugsicherung. Dort werden die Passagiere bereits drei Stunden vor Abflug separiert und penibel kontrolliert.
Nicht nur dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar kommen dabei düstere Bilder in den Kopf. "Am Ende steht eine Selektion in 'good', 'normal' and 'bad guys'", sagte er.
"Eine unterschiedliche Kontrolle von Flugpassagieren nach Risikogruppen, das sogenannte Profiling, verstößt gegen das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes. Zudem leistet es rassistischen und moslemfeindlichen Vorurteilen Vorschub", erklärt auch die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke. Und weiter: "Wer solche Vorschläge macht, ist als zukünftiger Präsident des Flughafenverbandes schlicht ungeeignet."
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