RedGlobe RSS-Feed

Translate RedGlobe

BesucherInnen:

Heute:3751
Gestern:5802
Seit 1. Juni 2005:11618006

junge Welt

redblog

UZ - Unsere Zeit

Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

Zeitung vum Letzeburger Vollek

Anti-Atom-Großdemo im Wendland: Sechs Sonderbusse aus dem Münsterland | Drucken |  E-Mail
Umwelt (GreenGlobe)
Donnerstag, den 04. November 2010 um 16:04 Uhr

Ahaus unterstützt GorlebenAtomkraftgegner aus dem Münsterland fahren am Samstag, 6. November, mit insgesamt sechs Sonderbussen zur bundesweiten Anti-Atom-Demo nach Dannenberg ins Wendland. Dort wird gegen den Castor-Transport von hochradioaktiven Brennelementen ins Zwischenlager Gorleben sowie für den sofortigen Atomausstieg demonstriert. Nach derzeitigem Stand fahren allein drei Groß-Busse aus Münster und Greven ab. Ein weiterer Bus bedient Coesfeld, Nottuln, Telgte und Warendorf, ein fünfter Bus fährt Ladbergen, Lienen und Lengerich an, während der sechste Bus in Ahaus abfährt.

»Wir sind von der Resonanz im Münsterland überwältigt. Die Verabschiedung der AKW-Laufzeitverlängerungen treibt die Menschen auf die Straße. 2008 fuhren aus der Region noch zwei Busse zur letzten Castor-Demo. Die diesjährige Beteiligung ist für uns ein neuer Rekord. Auch aus anderen Teilen von NRW fahren Sonderbusse nach Dannenberg. Insgesamt wird mit mehr als 30 000 Demonstranten gerechnet,« zeigt sich Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen erfreut.

Zahlreiche Atomkraftgegner aus dem Münsterland bleiben nach der Demo im Wendland, um an den weiteren Castor-Protesten teilzunehmen. Atomkraftgegner aus dem Münsterland und dem Ruhrgebiet organisieren zudem vor Ort ein eigenes Camp. »Wenn die Bundesregierung und die Energiekonzerne geglaubt haben, die Verlängerung der AKW-Laufzeiten sowie der Weiterbau des geplanten Endlagers Gorleben würde in der Bevölkerung auf keinen Widerstand stoßen, dann haben sie sich gewaltig geirrt. Für NRW bedeuten die Massenproteste einen klaren Auftrag an die rot-grüne Landesregierung jetzt mit dem Atomausstieg auch vor Ort Ernst zu machen. Das bedeutet ein sofortiges Moratorium für Atom- und Urantransporte durch NRW sowie die Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau und der Atommüll-Konditionierungsanlage in Duisburg,« forderte Matthias Eickhoff von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.


Verwandte Artikel:
Neuere Artikel:
Ältere Artikel:

 
Ältere Beiträge im Archiv