|
312 Reisebusse aus dem ganzen Bundesgebiet morgen auf dem Weg nach Dannenberg |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Umwelt (GreenGlobe)
|
|
Freitag, den 05. November 2010 um 11:14 Uhr |
|
Zum heute erwarteten Start der Castor-Transports nach Gorleben erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: »Wenn die nächsten Tage zehntausende auf die Straße gehen, nicht nur rund um Gorleben, sondern an der ganzen Transportstrecke, dann haben wir klare Ziele: Weil es auch nach 50 Jahren kommerzieller Atomenergie-Nutzung weltweit keinen sicheren Lagerplatz für hochradioaktiven Müll gibt, müssen die Atomkraftwerke stillgelegt werden. Weil der Salzstock Gorleben direkten Kontakt zum Grundwasser hat und brennbare Gase beinhaltet, muss er als Standort für ein Atommüll-Endlager aufgegeben werden.«
Stay weiter: »Weil Demonstrationen ein Lebenselixier der Demokratie sind, müssen sie von der Polizei geschützt und nicht bekämpft werden. Es geht schlussendlich nicht darum, dass der Atommüll-Zug umkehrt, sondern dass die Regierung umdreht und eine andere Atompolitik macht.«
Inzwischen gibt es zur Großdemonstration morgen in Dannenberg 312 angemeldete Reisebusse aus dem ganzen Bundesgebiet. Die ersten starten schon um Mitternacht in Freiburg und um 1 Uhr in München. Karte aller angemeldeten Busse: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor-2010/anreise.html
Verwandte Artikel:
Neuere Artikel:
Ältere Artikel:
|
Kommentare
Ihr Protest ist richtig! Kostet viel zu viel.
Allerdings fehlt es in Ihren Reihen an einem alternativen Plan.
Selbigen gibt es aber, und der heißt: Smart Grid bzw. Super Grid,
und Herr Fell MDB empfiehlt ihn. Es ist nur zu bemängeln, dass
dieser Plan noch zu sehr verzettelt ist
Sie mü0ten vorschlagen, dass überschüssige Wind- und
sonstige Erzeugung als Wasserstoff gespeichert werden
muß. Das ist der Treibstoff der Zukunft, der keinerlei
CO² erzeugt, aber komprimiert, tiefgekühlt in Transportbehält er
wie Flüssiggas überall dort Verwendung finden kann, wo
Kraftwerke, Autos und auch Flugzeuge angetrieben werden sollen.
Am besten eignet sich --Desertec-- wenn dort im sonnenreichen Afrika aus herbeigeleitete m Meerwasser mit dem
Sonnenstrom Wasserstoff auf elektrolytische r Basis erzeugt
würde über die Polarrinnenkraf twerke. Aber auch Trinkwasser, was Flüchtlinge auf Grund einer neuen Perspektive
eine Grund für das Bleiben in ihren Ländern geben würde.
Ich bitte Sie sehr untersuchen Sie dieses Konzept und teilen Sie mir mit, zu welchem Ergebnis Sie kamen.
M.f.G
Kael-Heinz Lüdecke
Email: heinluekrefeld@ t-online.de