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Auch der AKU Gronau ruft zum Castorprotest auf |
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Umwelt (GreenGlobe)
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Samstag, den 06. November 2010 um 02:44 Uhr |
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Auch der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, der sich im Münsterland gegen die einzige deutsche Urananreicherungsanlage zur Wehr setzt, ruft zur Teilnahme am Protest gegen den Castortransport von Frankreich nach Gorleben auf. Aus Gronau werden ebenfalls Atomkraftgegner am Samstag (6.11.) zur Großkundgebung nach Dannenberg fahren. Weitergehend fordert der AKU von der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf, endlich gegen die ständigen Urantransporte von und nach Gronau aktiv zu werden und auch für die Stilllegung der Urananreicherungsanlage zu sorgen. Derzeit rollen etwa wöchentlich Transporte mit Uranhexafluorid von oder nach Gronau, in LKW-Konvois oder in Sonderzügen mit bis zu etwa 20 Waggons.
In Gronau wollen sich Mitglieder des AKU Gronau am Sonntag an dem monatlichen Sonntagsspaziergang an der Urananreicherungsanlage beteiligen. Dieser findet traditionell (seit Ende 1986) immer am ersten Sonntag im Monat. Die Mitglieder des AKU treffen sich um 14 Uhr am Kuchenstand der VolKsküche. Vor dem Hintergrund des Castortransports nach Gorleben kann angenommen werden, dass sich mehr Anti-Atomkraft-Initiativen als in den Vormonaten an dem Sonntagsspaziergang beteiligen werden.
Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau ruft auch dazu auf, bei den Aktionen gegen den Castortransport Unterschriften für einen Sammeleinspruch gegen das geplante niederländische Atomkraftwerk Borssele 3 zu sammeln. Ein Sammeleinspruch steht im Internet unter www.bbu-online.de. Gegen das ebenfalls noch geplante Atomkraftwerk Borssele 2 hatte 2009 sogar die Stadt Gronau Einspruch erhoben.
Weitere Informationen über die Gefahren der Urananreicherungsanlage und die der Urantransporte stehen auf der Internetseite des AKU unter www.aku-gronau.de
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