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X-tausendmal quer: Nach der Demo ist vor der Blockade |
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Umwelt (GreenGlobe)
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Samstag, den 06. November 2010 um 22:33 Uhr |
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Für die Initiative „X-tausendmal quer“ beginnt mit dem Ende der Kundgebung die Vorbereitung auf die große Sitzblockade. Aus Splietau und Dannenberg fahren Busse zum großen Camp in Gedelitz wobei der enorme Demo-Verkehr und viele teilweise querstehende Traktoren diese Wege erschweren. Im Camp bereiten sich die AtomkraftgegnerInnen darauf vor, ab Sonntag den letzten Abschnitt der Transportstrecke bei Gorleben mit Tausenden Menschen zu blockieren.
Die AtomkraftgegnerInnen sehen sich durch die Kundgebung mit über 50.000 TeilnehmerInnen bestärkt: Auf der größten Demonstration der AntiAKW-Bewegung im Wendland drücken die Menschen ihre Wut und Empörung über die Energiepolitik der Bundesregierung aus. Luise Neumann-Cosel, Pressesprecherin von X-tausendmal quer, sagte in ihrer Rede während der Kundgebung: „Demokratie ist auch, dass wir Unrecht offenlegen und uns unverantwortlichen Entscheidungen widersetzen, wenn es nötig ist. Und wenn eine Regierung so dreist über uns hinweg regiert wie hier oder auch wie in Stuttgart, dann müssen wir sie mit unserem Ungehorsam dazu zwingen, ihren Kurs zu korrigieren.“ Für X-tausendmal quer sei nach der Demo vor der Blockade.
Die neue Dynamik der Bewegung verspreche ereignisreiche Tage und viele kreative und entschlossene Hindernisse für den Castor. Im Camp in Gedelitz finden sich Anreisende mit Gleichgesinnten zu Bezugsgruppen zusammen. Gemeinsam entscheiden die BewohnerInnen der bunten Zeltstadt, wann sie zur Sitzblockade auf die Straße aufbrechen. Luise Neumann-Cosel: „Es werden X-tausende sein! Schon jetzt ist die Resonanz auf die Demonstration und unsere Aktionstrainings eine Riesen-Bestätigung und gibt uns Kraft für die nächsten Tage!“
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