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Polizeiterror gegen Atomkraftgegner | Drucken |  E-Mail
Umwelt (GreenGlobe)
Sonntag, den 07. November 2010 um 12:17 Uhr

Castor SchotternNachdem der Atommülltransport heute morgen Hannover erreicht hat, spitzt sich die Lage im Wendland zu. Die Polizei geht mit zunehmender Brutalität gegen Atomkraftgegner vor, die versuchen, die Transportstrecke zu blockieren. Wie die Tageszeitung junge Welt in ihrem Anti-Atom-Blog (http://www.jungewelt.de/blogs/castor/) berichtet, setzten Polizisten bei Dannenberg Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray gegen mehrere Hundert Demonstranten ein, die versuchten, Steine aus dem Gleisbett zu entfernen. Es wurde auch ein Pionierpanzer der Bundeswehr gesichtet.

 



Die Polizei ging nach Berichten von Augenzeugen mit großer Brutalität gegen die Kernkraftgegner vor. Es gibt mehrere Verletzte, insbesondere durch Reizgas und Pfefferspray. Die Polizei schoß darüber hinaus zahlreiche Tränengasgranaten ungezielt in den Wald. Die betroffene Aktivisten-Gruppe zog sich daraufhin zurück, um das weitere Vorgehen zu beraten.

Über 3 000 Kernkraftgegner waren am morgen aus den Übernachtungs-Camps zum »Schottern« in Richtung Bahnstrecke aufgebrochen. Wie die »Kampagne Castor Schottern« berichtete, starteten etwa 1 500 Menschen um 6.30 Uhr vom Camp Köhlingen nördlich der Bahnstrecke. Von einm Treffpunkt in der Nähe von Metzingen seien ebefalls etwa 1 500 Aktivisten unterwegs. Erstes Etappenziel sei Govelin, wo zusätzlich mehrere hundert Menschen zur Aktion stoßen sollen.. Außerdem gebe es viele Gruppen von AktivistInnen, die selbstorganisiert ihren Weg zu den Schienen suchen.

Trotz der Polizeiübergriffe gelang es an mehreren Stellen offenbarm Schotter aus dem Gleisbett zu entfernen. Das meldete die Kampagne auf ihrer Internetseite www.castor-schottern.org

 


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