| Castor erreicht Lüneburg | | Drucken | |
| Umwelt (GreenGlobe) |
| Sonntag, den 07. November 2010 um 17:18 Uhr |
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Zu den Ausschreitungen im Wendland erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Nach Einschätzung von Friedrich Niehörster, Chef des Polizei-Einsatzes, ist ein Prozent der Demonstranten gewaltbereit. Doch die Polizeiführung ist heute Vormittag gegen hundert Prozent der Demonstranten, die sich der Schiene genähert haben, mit einer Gewaltstrategie vorgegangen. Ich gehe davon aus, dass der Protest heute und in den nächsten Tagen von entschlossener Gewaltfreiheit geprägt ist. Ich erwarte, dass die Polizei diese Gewaltfreiheit achtet. Die Regierung hat den Konflikt vom Zaum gebrochen mit der Entscheidung, die Atomkraftwerke quasi unbegrenzt weiterlaufen zu lassen, gegen den Willen einer ganz überwiegenden Bevölkerungsmehrheit. Dieser Konflikt ist nicht mit polizeilichen Mitteln zu lösen." Quellen: jW-Blog Castorproteste 2010, .ausgestrahlt / RedGlobe Neuere Artikel:
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Der Castor-Transport mit hochradioaktivem Abfall hat am Sonntagnachmittag gegen 15:45 Uhr mit erheblicher Verspätung Lüneburg erreicht, wo er nach jW-Informationen erneut zum Stehen gekommen ist. In der niedersächsischen Stadt beginnt der letzte Abschnitt des Schienentransports in das 50 Kilometer entfernte Dannenberg, wo die Atommüllbehälter auf Lastwagen umgeladen werden sollen. Der Transport muß ab Lüneburg über die sogenannte Wendlandbahn rollen, eine eingleisige Strecke, die oft durch unwegsames Gelände führt, und von der Polizei nur schwer zu überwachen ist. In Dannenberg sollen die Castor-Behälter in einem extra dafür errichteten Verladebahnhof auf Lastwagen umgesetzt werden und voraussichtlich am morgigen Montag auf der Straße in das etwa 20 Kilometer entfernte Zwischenlager Gorleben rollen.