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Atommüll erreicht Zwischenlager |
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Umwelt (GreenGlobe)
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Dienstag, den 09. November 2010 um 11:53 Uhr |
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Gegen 9.45 Uhr hat der Atommülltransport das Zwischenlager Gorleben erreicht. »Der neue Streckenrekord liegt somit bei 3 Tagen, 19 Stunden, 24 Minuten. Die nächste zu knackende Marke sind somit die 100 Stunden«, kommentiert dies der Castorticker, der kurz darauf mitteilte, seine Arbeit für dieses Mal einzustellen, »nach 127 GB Durchsatz und etwa 80 Millionen Seitenzugriffen«. Auch für die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ist das Ende des jüngsten Transports Gelegenheit für eine Bilanz. Jochen Stay betont: »Obwohl die Räumung jetzt abgeschlossen ist, ist das hier keine Niederlage, sondern ein Erfolg! 1979 musste der damalige Ministerpräsident Albrecht einräumen: "Eine Wiederaufarbeitungsanlage in Gorleben ist politisch nicht durchsetzbar" - jetzt warten wir auf ein ähnliches Bekenntnis aus Berlin. Auch ein Endlager in Gorleben ist nicht durchsetzbar.«
Stay weiter: »Die Demonstranten hier in Wendland haben in den letzten Tagen mehr politische Verantwortung bewiesen als die Regierenden in Berlin. Während sich Merkel und Röttgen hinter leeren Politparolen und Tausenden von Polizisten verschanzt haben, haben wir hier deutlich Position bezogen. Jetzt muss die Regierung reagieren. Unsere Proteste werden weiter gehen!«
Noch nach Abschluss des Transports ging die Polizei jedoch wieder brutal gegen Atomkraftgegner vor. Laut Castorticker setzten die Beamten Pfefferspray gegen Kletterer in einem Baum ein. Diese stürzten daraufhin ab und verletzten sich schwer. Ausserdem prügelten die Polizisten bei Laase sinnlos auf Menschen ein. »Schade dass der Castor immer mit hemmungslosen Gewaltorgien seitens der Polizei enden muss«, so der Castorticker.
Virtueller Abschluss des Protests war ein Angriff auf die Homepage der Atommafia, www.kernenergie.de, dioe von unbekannten Täten gehackt werden konnte. Auf der offensichtlich zu schwach geschützten Seite war daraufhin zu lesen: »Kernenergie — So sicher wie diese Webseite«. Die Reaktion der Betreiber war, die Homepage abzuschalten. Das sollten sie mit ihren Atomkraftwerken auch tun.
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