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»Sander will Ruhe für Endlager-Ausbau in Gorleben« | Drucken |  E-Mail
Umwelt (GreenGlobe)
Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 00:08 Uhr

Atomkraft Nein DankeZur Forderung von Niedersachsens Umweltminister Sander, die Castor-Transporte nach  Gorleben zu stoppen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: »Sander spielt mit gezinkten Karten. Dem Minister geht es eigentlich darum, den weiteren Ausbau des ungeeigneten Salzstocks in Gorleben zu einem Atommüll-Endlager möglichst ungestört forcieren zu können.«

Rollen die Castor-Züge nicht nach Gorleben, sondern in andere Zwischenlager, dann sei für die kommenden Generationen nichts gewonnen, warnt Stay. »Die Gefahren werden nur auf der Landkarte verschoben, nicht gelöst. Nötig ist dagegen ein Ende der Atommüll-Produktion in den AKW, weil es nirgends einen Platz gibt, an dem diese gefährlichen Stoffe auf Dauer sicher gelagert werden können.«

Ein wirklicher Fortschritt wäre es, so der Anti-Atom-Aktivist, wenn Sander sich vom Endlager-Projekt in Gorleben verabschiedet, weil der Salzstock nachweislich nicht geeignet ist. »Dann hätte er auch verstanden, worum es den Zehntausenden von Demonstranten geht, die vor vier Wochen anlässlich des Castor-Transports im Wendland auf der Straße waren. Unsere Forderung war nie, den Castor einfach woanders hin zu schicken.«


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