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Druck auf Vattenfall beginnt zu wirken - Inbetriebnahme des AKW Krümmel erneut verschoben | Drucken |  E-Mail
Umwelt (GreenGlobe)
Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 14:07 Uhr

Atomkraft Nein DankeZu den Aussagen von Vattenfall, das Atomkraftwerk Krümmel nicht vor Sommer wieder in Betrieb nehmen zu wollen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: »Das AKW Krümmel wird nicht wie geplant im Januar wieder ans Netz gehen. Das ist eine gute Nachricht, denn nur ein abgeschalteter Reaktor ist ein sicherer Reaktor. Die unendliche Geschichte von Wiederanfahr-Plänen und neuerlichen Pannen wird aber fortgesetzt. Aktuell scheitert die Inbetriebnahme daran, dass Vattenfall keine Person findet, die über die ausreichende Qualifikation verfügt, ein Atomkraftwerk zu leiten.«

Außerdem stehe der Konzern massiv unter Druck, da .ausgestrahlt seit Dezember unter dem Motto »Tschüss Vattenfall« in Hamburg Haushalte und Betriebe dazu auffordere, den Stromanbieter zu wechseln. »Mit Großplakatwänden, Kinospots, Zeitungsanzeigen und Aktionen im ganzen Stadtgebiet sorgen wir dafür, dass „Tschüss Vattenfall“ zum Stadtgespräch wird und immer mehr Menschen ihren Strom nicht mehr beim Krümmel-Betreiber kaufen«, freut sich Stay. Jetzt reagiere Vattenfall auf den Druck und verhandele mit dem Atomkonzern Eon, die Betriebsführerschaft für Krümmel abgeben. Da sich dabei aber die Besitzverhältnisse an dem Pannen-AKW nicht ändern solle, bleibe Vattenfall im Fokus des Protests, kündigt der Anti-Atom-Aktivist an. »Wir werden erst lockerlassen, wenn Krümmel endgültig stillgelegt ist.«


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