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39 Krebsfälle in der Samtgemeinde Asse |
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Umwelt (GreenGlobe)
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Montag, den 07. März 2011 um 02:48 Uhr |
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Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sieht in den erhöhten Krebsraten rund um das Atommüll-Lager Asse (Niedersachsen) ein wichtiges Argument gegen den weiteren Betrieb von Atomanlagen. „In den Jahren 2002 bis 2009 wäre für das Gebiet der Samtgemeinde Asse ein Krebsfall pro Jahr zu erwarten gewesen. Es sind aber in diesen 8 Jahren 18 Fälle aufgetreten.“ (Quelle: www.asse2.de). Der NDR berichtete kürzlich über insgesamt 39 Krebsfälle in der Samtgemeinde Asse.
Der BBU, der bundesweit organisiert und vernetzt ist, erklärte heute, dass weiterhin völlig offen ist, wo der bereits angefallene Atommüll der Atomkraftwerke, Uranfabriken und Atomforschungsanlagen sicher und dauerhaft verbleiben soll. „Es ist eine Horrorvorstellung, dass weiterhin in Brokdorf, Biblis und anderswo Atommüll produziert werden soll, für den es vermutlich nie ein sicheres Endlager ‚bis in die Ewigkeit’ geben wird“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Der Salzstock in Gorleben und der Schacht Konrad bei Salzgitter sind als Atommüll-Endlager ungeeignet, so der BBU.
Aus Protest gegen die weitere Nutzung der Atomenergie wird für den 12. März eine Menschenkette zwischen dem AKW-Standort Neckarwestheim und Stuttgart organisiert. Auch der BBU ruft zur Teilnahme an der Großaktion auf. Nähere Informationen zur Durchführung der Menschenkette gibt es im Internet unter www.anti-atom-kette.de.
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