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Erhöhung der Grenzwerte für radioaktive Strahlung durch EU-Kommission inakzeptabel |
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Umwelt (GreenGlobe)
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Mittwoch, den 30. März 2011 um 14:43 Uhr |
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Zur Anhebung der radioaktiven Höchstwerte für aus Japan importierte Lebensmittel durch die EU-Kommission erklärt Andrej Hunko, Mitglied des EU-Ausschusses des Bundestages und der parlamentarischen Versammlung des Europarates: »Die Durchführungsverordnung 297/2011 der EU-Kommission bedeutet de facto die Ausrufung eines atomaren Notstands. Dadurch werden die Grenzwerte für die Strahlenbelastung aus Japan importierter Lebensmittel auf Grundlage der Richtlinie EURATOM 3954/87 aus dem Jahr 1987 angehoben.«
Die in der Richtlinie von 1987 vorgesehenen Werte seien nicht für den Schutz der Bevölkerung vor Strahlung, sondern für die Vermeidung einer Lebensmittelknappheit ausgelegt. Die sei in Europa jedoch nicht gegeben. »Es ist ein Skandal, wie durch die Erhöhung der zulässigen Strahlenwerte sogar über die in Japan zulässigen Werte mit der Gesundheit der Menschen gespielt wird«, so Hunko.
»Skandalös ist aber auch die Informationspolitik von Bundesregierung und EU-Kommission. Die Kommission vertuscht den tatsächlichen Gehalt der Maßnahmen: Während sie von verstärkten Kontrollen redet, hebt sie die Grenzwerte an. Die Aussage von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, die Erhöhung der Grenzwerte stellte den Schutz der Verbraucher sicher, ist völlig inakzeptabel. Auch die vereinbarten ‚Stress-Tests‘ für europäische Atomkraftwerke sind reine Makulatur. Eine unsichere Technologie wird durch diese Tests nicht sicher – und noch viel weniger, wenn sie nur freiwillig angewandt werden. Der europaweite Ausstieg aus dieser lebensfeindlichen Technologie gehört auf die Tagesordnung. Hierfür muss die EU-Atomagentur EURATOM aufgelöst werden und durch eine Agentur zur Förderung erneuerbarer Energien ersetzt werden.«
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Kommentare
Na das mag ja alles richtig sein und da sieht man dass nur die "Optimierung" der Sicherheitkoste n Geld für die AKW-Betreiber bringt. D.h. je größer das Restrisiko" desto fetter Gewinne. Nun stellt sich die Frage wieso die EU seit dem KernreaktorGAU in Tschernobyl die Grenzwerte von 60 auf 600 Becquerel verzehnfachten (also um 1000 Prozent erhöhten)und seit 25 Jahren nie wieder mehr gesenkt sondern im Gegenteil nun sogar nochmals um 100% somit auf ingesamt 2000% (!!!!) der alten Grenzwerte erhöht wurde.
Wenn wir die alte Grenze beibehalten
wären dann sämtliche Lebensmittel Sondermüll ?