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Die »Bundesmitfrauenversammlung«, der Parteitag der Feministischen Partei »Die Frauen«, hat Anfang April in München eine Resolution verabschiedet, in der sie die Bundesregierung auffordert, »statt sich direkt oder indirekt am neuen Kriegseinsatz in Libyen zu beteiligen, Japan alle erdenkliche humanitäre Hilfe zukommen zu lassen«. An die Medien geht der Appell, »sich nicht länger an der Ruhigstellung und Ablenkung der Bevölkerung zu beteiligen, sondern laufend und an erster Stelle über die Folgen und die Verflechtungen von Politik und Atomkonzerninteressen , anderen Konzernen und insbesondere der Waffenindustrie aufzuklären.«
Weiter heisst es in dem Beschluss: »Feministinnen haben immer gegen Atomkraft gekämpft, auch weil sie als Pazifistinnen für ein Verbot der Rüstungsindustrie sind, wissend, dass Atomkraftwerke den Stoff liefern, aus dem Atombomben sind. Die privaten Versicherungsgesellschaften haben offensichtlich auch schon immer gewusst, dass die Folgen der Atomtechnik nicht rückholbar und damit ökonomisch unkalkulierbar sind. Das „Restrisiko“ der Atomkraft und auch das „Nullrisiko“ der Gentechnik und Nanotechnologie sowie weite Teile der Chemieindustrie sind nicht versicherbar.«
Selbst wenn in Deutschland die Atomkraftwerke in einigen Jahren stillgelegt sein sollten, bleibe das Problem des Jahrtausende strahlenden atomaren Mülls ungelöst, »und sicher ist nur eines: Alles, was Menschen bauen oder gebaut haben, fällt der Zerstörung anheim, auch jedes AKW, jedes Zwischenlager, jedes Endlager und jede Atombombe gehen, vielleicht schon im nächsten Moment in die Luft, mit unabsehbaren, nicht rückholbaren Folgen. Daher ist es schon jetzt zu spät, die atomare Verseuchung der Erde aufzuhalten. Der Geist ist aus der Flasche und kein noch so raffinierter Trick wird ihn wieder einfangen können.« »Für uns Feministinnen haben alle Politikerinnen der Regierungsparteien versagt und müssten sofort zur Verantwortung gezogen werden, weil sie eben nicht ihrem Eid gemäß Schaden vom deutschen Volk abgewendet haben. Massiv unterstützt von den Medien, verlassen sich Politikerinnen und Atomkonzerne offenbar schon wieder darauf, dass die Halbwertszeit der Erinnerung im Volk kürzer ist als die des flüchtigen radioaktiven Jodisotops. Ist doch bereits vier Wochen nach der Atomkatastrophe Fukushima weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden!«
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