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Lateinamerika und Karibik
Touristen zur Kasse | Drucken |  E-Mail
Kuba
Dienstag, den 09. März 2010 um 12:10 Uhr

Urlaubsziel VaraderoDie kubanische Regierung verlangt ab Mai von allen Touristen und im Ausland lebenden Kubanern, die auf die Insel reisen, den Nachweis einer Reise- und Krankenversicherung. Das entsprechende Gesetz, das gestern im Amtsblatt - der Gaceta Oficial de la República de Cuba - veröffentlicht wurde, geht auf Entscheidung des kubanischen Ministerrats vom Februar zurück und soll am 1. Mai in Kraft treten. Dann wird die Insel auch beginnen, den Reisenden kubanische Krankenversicherungen zu verkaufen.

 
Fast 30.000 Euro für Spendenkampagne »Wir helfen Cuba helfen« | Drucken |  E-Mail
Haiti
Dienstag, den 09. März 2010 um 10:43 Uhr

Erdbeben in HaitiKnapp einen Monat nach Beginn der Kampagne »Wir helfen Cuba helfen« sind nahezu 30.000 Euro auf dem Spendenkonto der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. eingegangen. Die erste Hälfte des Betrags ist bereits nach Cuba überwiesen, der Rest wird noch in dieser Woche für Cubas  Arbeit in Haiti zur Verfügung stehen.

 
Zelaya an der Spitze von Petrocaribe | Drucken |  E-Mail
Honduras
Sonntag, den 07. März 2010 um 13:58 Uhr

Zelaya beim PSUV-Parteitag in CaracasDer gestürzter Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, soll künftig an der Spitze eines neuen »Politischen Rates zur Verteidigung von Demokratie und Souveränität« von Petrocaribe stehen. Das wurde nach einem Treffen Zelayas mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez in Caracas bekannt. Petrocaribe wurde 2005 durch ein Abkommen zwischen Venezuela und Staaten der Karibik und Mittelamerikas gegründet und bedeutet für die Mitglieder die Lieferung von Erdöl aus Venezuela zu Vorzugsbedingungen, was für diese besonders in Zeiten hoher Erdölpreise konkrete finanzielle Vorteile bedeutet. Im Unterschied zu dem eindeutig antiimperialistisch geprägten Staatenbündnis ALBA beschränkte sich Petrocaribe bislang weitgehend auf eine ökonomische und soziale Zusammenarbeit, wodurch auch Ländern wie Guatemala und der Dominikanischen Republik, die keine linken Regierungen haben, eine Mitgliedschaft ermöglicht wird.

 

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