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Gegen das Vergessen: Argentinien gedachte der Opfer des Militärputsches vor 35 Jahren |
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Argentinien
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Freitag, den 25. März 2011 um 12:42 Uhr |
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Zehntausende Menschen haben am Donnerstag (Ortszeit) aus Anlaß des 35. Jahrestages des Militärputsches vom 24. März 1976 auf der Plaza de Mayo im Zentrum der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires demonstriert. Hinter großen Transparenten mit den Bildern der 30 000 während der damals errichteten Militärdiktatur »verschwundenen« und ermordeten Menschen füllten Menschenrechtsorganisationen, politische Organisationen und Studentengruppen den weitläufigen Platz vor dem Regierungspalast, der Casa Rosada.
Am beeindruckendsten an der Demonstration sei die große Zahl junger Menschen gewesen, sagte die Vorsitzende der »Großmütter der Plaza de Mayo«, Estela de Carlotto. Das sei ein Erfolg des im Oktober 2010 verstorbenen früheren Staatspräsidenten Néstor Kirchner, dem es gelungen sei, die neue Generation wieder für politische Aktivitäten zu begeistern, so Carlotto.
Bei einer von den »Müttern der Plaza de Mayo« organisierten Gedenkveranstaltung im Rathaus von Buenos Aires erinnerte Argentiniens Wirtschaftsminister Amado Boudou daran, daß hinter dem Staatsstreich der Militärs 1976 Zivilisten gestanden hätten, die von der Diktatur wirtschaftlich profitierten. »Das war nicht nur eine Regierung, die folterte, tötete und verschwinden ließ. Das war eine Regierung, die antrat, um die Träume Argentiniens zu zerstören«, erklärte Boudou.
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