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Die echte Coca kommt aus Bolivien |
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Bolivien
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Freitag, den 01. Januar 2010 um 01:05 Uhr |
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Boliviens Vizeminister für den Koka-Anbau, Jerónimo Meneses, präsentierte zum Jahresende eine neue Herausforderung seines Landes an die multinationalen Konzerne, und insbesondere an den wichtigsten Produzenten klebriger süßer Getränke. Bolivien produziert nun einen neuen Energy-Drink, dessen Name schon eine Provokationist: »Coca Colla«, was etwa als »Koka-Kette« übersetzt werden kann und tatsächlich Bestandteile der in Bolivien als heilig verehrten Koka-Pflanze enthält.
Das Koka, das für das neue Getränk benutzt wird, stammt aus der Region Chapare, der Heimatregion des heutigen Präsidenten und früheren Chefs der Gewerkschaft der Kokabauer, Evo Morales. Ausgangen ist die Initiative für das neue Getränk von den Bauern selbst, und als wenn der Name allein nicht ausgereicht hätte, ist das Etikett des Drinks rot, während das Getränk selbst fast schwarz ist.
Coca-Cola selbst behauptet, seit 1929 keine Kokablätter mehr für sein Getränk zu verwenden. Gerüchte verstummen jedoch nicht, dass der Konzern nach wie vor Koka aus Peru aufkauft, um seine Brause herzustellen. Evo Morales selbst hat dieser Theorie mehrfach zu Aufmaerksamkeit verholfen.
Obwohl die Regierung das Getränk in der jetzigen Form präsentiert hat, verweist sie auf die private Initiative und wollte nicht ausschliessen, dass der Name und die Gestaltung des Getränks noch geändert werden könnten.
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