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Erklärung der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba zur Kuba-Resolution des EU-Parlaments |
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Kuba
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Sonntag, den 14. März 2010 um 13:32 Uhr |
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Am 7. März brachte sich ein junger Mann nach einem Hungerstreik in deutscher Abschiebehaft um. Ein tragischer Fall, der aber nie auf der Tagesordnung des Europäischen Parlaments auftauchen wird.
In dem nach Vorstellung der Europäischen Union demokratischen Kolumbien wurden nach eigenen Aussagen der Paramilitärs 30.000 Menschen ermordet. Kolumbianische Richter gehen sogar von mehr als 120.000 Ermordeten aus.
In Kuba hat sich ein wegen schwerer Körperverletzung angeklagter Häftling, der im Gefängnis saß, weil er sein Opfer mit einer Machete erheblich am Kopf verletzt hatte, durch einen Hungerstreik selbst das Leben genommen. Sicherlich ein tragischer Fall, den alle ärztliche Kunst leider nicht mehr verhindern konnte.
Aber weder ein toter Abschiebehäftling in Deutschland noch 30.000 demokratisch ermordete Kolumbianer beschäftigen das Europäische Parlament.
Es geht dem Europäischen Parlament natürlich auch nicht um den Tod dieses Häftlings. Es geht dem Europäischen Parlament einzig und allein darum, Kuba zu verurteilen. Nach einer unglaublichen Medienhetze, durch die weltweit der Eindruck vermittelt wurde, das schrecklichste Ereignis dieses Jahres sei der Selbstmord eines cubanischen Häftlings, war der Weg bereitet für eine erneute Verurteilung Kubas.
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba steht dieser Resolution fassungslos gegenüber und zieht die Seriosität des Europäischen Parlaments zunehmend in Zweifel.
Renate Fausten Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.
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Kommentare
Und was das Thema "Pressefreiheit" angeht, frag mal die Genossin Mariela Castro Espin (CENESEX) welche Erfahrungen sie damit letztes Jahr in der BRD gemacht hat.
Danke fuer den Beitrag ! Ich lebe in Kuba und kann den Beitrag nur bestaetigen !
"Immanuel" kann es nicht verstehen, es gibt hier in Cuba andere Spielregeln fuer die poder popular. Man spielt ja hier auch Domino statt "Mensch aerger dich nicht" - beide haben andere Spielregeln ! Poder popular ist direkte Demokratie ! Demokratie in D bedeutet nur, alle 4 Jahre ein Kreuz zu machen auf dem Zettel und fuer die Politik ist dies ein Blankoscheck !
Solche Thesen können nur völlige Ignoranten aufstellen.
zitiere Immanuel:
Danke. Ich denke, unsere Debatte über Meinungsfreihei t können wir hiermit beenden.
P.S.
Ich bin immer wieder tief beeindruckt von der pluralistischen Meinungsvielfal t in den bundesdeutschen Medien, in denen ja keine Zensur stattfindet. Die Tatsache beispielsweise, dass 2/3 der Bevölkerung gegen den Bundeswehreinsa tz am Hindukusch sind, spiegelt sich perfekt darin wieder, dass 2/3 der Fernsehbeiträge zu diesem Thema radikal kritisch zur Regierungspolit ik stehen. Oder waren es 2,3%? Oder 0,23%?
P.P.S.
Auch wenn es sinnlos ist, Ihnen mit Fakten zu kommen: Der Begriff der Klasse und die "Märchen über Klassenkampf" sind keine Erfindung von Karl Marx, sondern Kernelement der klassischen bürgerlichen Ökonomie von Cantillon und Quesnay über Smith bis zu Ricardo. Muß man nicht wissen. Geistesgeschich tliche Bildung ist der rechten staatsbürgerlic hen Gesinnung abträglich.
Was Ihre Lügen und die Hetze über das sozialistische Cuba angeht kann natürlich kein Konsens bestehen.
Cuba ist ein revolutionäres Land mit einer sozialistischen Demokratie, keiner bürgerlich, parlamentarisch en Demokratie. Die Demokratie(Volk sherrschaft) auf Cuba, die Poder Popular, ist direkte Demokratie in der das Volk und ihre Massenorganisat ionen die Kandidaten bestimmen, die sie in den Parlamenten vertreten.Die Kandidaten müssen in ihren Wahlbezirken stark verankert sein und sind dem Volk jederzeit Rechenschaft schuldig. Wenn Sie schlechte Arbeit machen,können und werden Sie sofort wieder abgewählt. Es geht bei der Wahl darum den Sozialismus zu stärken und die dafür notwendigen gesellschaftlic hen Veränderungen voranzutreiben. Der Sozialismus und die Errungenschafte n der Revolution stehen nicht zur Wahl, sondern sind Herzenssache eines jeden echten patriotischen Cubaner's.
Es reicht eben nicht aus wenn man sein Wissen nur über wikipedia bezieht, alte antikommunistis che Platten auflegt, aber vom wirklichen Leben, vom Kampf den das Cubanische Volk seit Gründung ihrer Republik führt, rein gar nichts weiß.
Übrigens zu der Festellung der UN (UNFPA Bevölkerungsfon d) das Kuba in gesamten Lateinamerika das Land mit der besten humanitären Entwicklung ist, verlieren Sie bezeichnender Weise kein einziges Wort. Es passt natürlich nicht in das Weltbild ihrer antikommunistis chen Ideologie.
Worin Ihr "Links sein" besteht weiß der Teufel ??? Ich habe absolut keine Ahnung was nun so links an Ihnen ist oder sein soll.
Für Menschen aus der EU. Mehr nicht.
zitiere Immanuel:
Aus Israel. Wegen Aktionen der Friedensbewegun g.
zitiere Immanuel:
Es gibt in der hessischen Verfassung nur einen Absatz eines Artikels der vom GG gebrochen wird. "Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden." Aus Art 21.
Ich bin ein Gegner der Todesstrafe aber wissen sie warum das GG die Todesstrafe abgeschafft hat? Bei Beratungen zum GG hat Hans-Christoph Seebohm ein Verbot der Todesstrafe vorgeschlagen. Er wollte damit die Todesurteile für Kriegsverbreche r ausgesetzt wissen.
zitiere Immanuel:
Wenn es also um die Olympischen Winterspiele geht, dann ist es möglich. Oder als Biblis gebaut wurde oder die Startbahn West.
Kennen sie die Berichterstattu ng z.B. über den Polizeiterror gegen Demonstranten z.B. am 3.9.2011 in Dortmund? Oder was bis vor 2 Jahren in München abging bei den Protesten gegen die sogenannte NATO Sicherheitskonf erenz? Darüber kommt nichts in den Medien.
zitiere Immanuel:
Ja, die gab es tatsächlich. Wurde auch ausgestrahlt. Aber immer schön in der Nacht, damit es sich die Masse nicht ansieht.
Es fällt mir langsam immer schwerer mich noch weiter auf ihr dummes und verlogenes Geschwätz einzulassen. Aber ich möchte hier einige Dinge nicht unbeantwortet im Raum stehen lassen.
1. "Es gibt keine Klassenkampf mehr, es gibt auch keine Klassen mehr...nur noch das Volk".
Diese Argumentation ist nicht neu, damit haben die Herrschenden schon immer versucht den Charakter einer Klassengesellsc haft zu leugnen.Bei den Nazis gibfelte diese Idiologie in dem Satz in:
"Ein Reich, ein Volk,ein Führer "
Aber man kann diesen Widerspruch in einem kapitalistische n Land nicht auflösen, er bleibt bestehen auch wenn das klassische Prolitariat heute nicht mehr wie Anfang des 19 Jahrhundert aussieht. Es gibt weiterhin eine besitzende Klasse und eine Klasse von abhängig Beschäftigten.
Vielleicht haben sich Begrifflichkeit en geändert, aber der gesellschaftlic he, antragonistisch e Konflikt zwischen Arbeit und Kapital besteht weiterhin , selbst wenn man diesen leugnen sollte.
Diesen unausweichliche n Konflikt nennt die politische Linke, schlicht und einfach......" K L A S S E N K A M P F"
2.Wo werde ich im Alltag unterdrückt, bekämpft und vernichtet?
Ich wurde entlassen weil ich an der Herausgabe einer kommunistischen Betriebszeitung beteilig war, ich wurde entlassen weil ich in einem Betrieb um Gewerkschaftsmi tglieder geworben habe.
Ich finde seit 1988, wo ich als Betriebsrat an vielen Streikaktionen bis hin zu einer Betriebsbesetzu ng teilgenommen habe keinen Arbeitsplatz wieder. Meine Frau die in einer staatlichen Jugendeinrichtu ng tätig war erhielt 1980 Berufsverbot wegen ihres Einsatzes für die Friedensbewegun g.
Über die zahllosen Represionen bei Behörden und Polizei will ich garnicht reden. Ich möchte auch nicht um Mitleid
bitten, aber hören Sie auf mit ihren Lügen und neunmalklugen Belehrungen.
zitiere Fiete_Jansen:
Vielleicht liegt es daran, was sie den Schülern beibringen wollten. Wer gegenüber Schülern Stasi- und Maueropfer verhöhnt und Diktaturen verherrlicht, der hat an der Schule tatsächlich nichts verloren.
zitiere Fiete_Jansen:
Thomas Mann kannte eben noch nicht die heutige Demokratie und die Diktaturen, die aus der kommunistischen Idee entstanden sind. Wir sind um einige Erfahrungen reicher, als es damals Thomas Mann war.
Fritz (# 99)
Ich denke, Lehrer sollten ernsthafte Schwierigkeiten bekommen, wenn sie den Schülern Märchen über Klassenkampf und staatliche Repression statt etwas über Pluralismus und Demokratie beibringen.