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Tausende demonstrieren bei Konzerten in Havanna und Santiago für die Kubanische Revolution |
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Kuba
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Sonntag, den 11. April 2010 um 15:42 Uhr |
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An der Antiimperialistischen Tribüne direkt am Malecón von Havanna und vis à vis der US-Interessenvertretung sowie an der früheren Moncada-Kaserne von Santiago de Cuba versammelten sich gestern tausende Menschen, um gemeinsam mit den bekanntesten Künstlern Kubas ihre Solidarität mit der Revolution und gegen die internationale Medienkampagne zu demonstrieren. Eröffnet wurde die Megaveranstaltung von Silvio Rodríguez, der durch seine Anwesenheit deutlich die Behauptungen internationaler Medien dementierte, die kritische Äußerungen des weltberühmten Vertreters der Nueva Trova zu einem »Bruch« mit der Revolution und der kubanischen Regierung hochstilisieren.
Silvio verzichtete diesmal darauf, seine bekannten Lieder vorzutragen, sondern rezitierte seine »Fragen eines träumenden Trovadors«, die er in Anlehnung von Bertolt Brechts »Fragen eines lesenden Arbeiters« verfasste und diesem gewidmet hat. Trotzdem waren die Lieder von Silvio ebenso zu hören wie die anderer Vertreter der Nueva Trova wie Noel Nicola und Pablo Milanés, denn Amaury Pérez trug sie zu Ehren dieser Künstler vor.
Die Tausenden tanzten dann zu »Me gusta Cuba« (Ich mag Kuba) von Paulito FG und gingen bei Gerardo Alfonsos »Son los sueños todavía« (Das sind noch Träume) mit. Ein Höhepunkt des Konzerts war auch Cándido Fabré mit seinem Lied »Zwischen Kugeln und Liedern - hier ergibt sich niemand«, ein vom kürzlich verstorbenen Comandante und Dichter Juan Almeida inspiriertes Werk.
Zeitgleich versammelten sich auch in Santiago de Cuba Tausende zu einer ähnlichen Veranstaltungen. Eindrücke beider Konzerte in Videos haben wir auf Der Rote Kanal zusammengestellt: Bitte hier klicken
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Kommentare
Man merkt, dass du von der Realität auf Kuba keine Ahnug hast, keine Ahnung was es heisst aus Angst der Revolution die Füsse küssen zu müssen, damit der Familienvater nicht aufs Land geschickt wird, weg von der Familie. Damit die Kinder nicht von der Uni verbannt werden, damit man die Jahre lang ersehnte Ausreise genehmigt bekommt. Ja die Kubaner lieben ihr Land, sie lieben das Leben und geniessen es mehr als du, aber deine entrückte Vorstellung sie würden hinter diesem Regime stehen entstammt deiner Naivität und Unwissenheit. Kubaner wissen alle, sie kennen die Instrumente der Propaganda, sie kennen auch ihr Potenzial aus ihrem Land etwas bessere machen zu können. Ich habe nicht mit einem Kubaner gesprochen der sich nicht ein Wechsel wünscht, und es gibt nicht nur die USA als Vorbild und Alternative. Kuba kann ein Land sein in denen Demokratie, Freiheit, wirtschaftliche r Fortschritt, Friede und Solidarität herrschen kann. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiss. Du hast nicht das Recht den Kubanern diese Chance auf eine bessere Zukunft zu verwünschen, in deiner geheizten Bude mit einer 8000 KBit Internetleitung , Wohlstand und allen Bürgerrechten und Freiheiten. Kein Kubaner muss sich dein dummes verachtendes Geschwätz bieten lassen. Als Deutscher solltest du aus 2 Geschichtlichen Ereignissen heraus schlauer sein als du es bist.
Jorge L. Vázquez
www.demokratie-fuer-kuba.blogspot.com
Auch der Reporter des oben verfassten Artikels hat sich dieser Verfälschungska mpagne angeschlossen in dem er von unwahrheitsgemä ss von "Demonstration" schreibt, obwohl Demonstrationen verfassungsmäss ig verboten sind. Der Verfasser weiss auch , dass es sich um ein kostenloses Konzert handelte welches propagandisitis che Zwecke hatte um das Bild eines geschlossenen, hinter der Revolution stehenden Volkes darzustellen. In Wahrheit nutzten aber die Kubaner schlichtweg das kostenlose, populäre Musikprogramm um ihren freien Nachmittag zu gestalten, mit Musik fängt man die Jugend in Kuab, so viel weiss auch Papa castro. Die politische Botschaft ging alleinig vom Veranstalter, dem Kubanischen Staat aus und keinesfalls vom Volk.