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Fidel erinnert an Sturm auf Moncada | Drucken |  E-Mail
Kuba
Sonntag, den 25. Juli 2010 um 11:12 Uhr

Fidel Castro mit Veteranen der moncadaDer frühere kubanische Präsident Fidel Castro hat am Sonnabend vormittag das Mausoleum von Artemisa in der Provinz Havanna besucht, dass den beim Angriff auf die Moncada-Kaserne am 26. Juli 1953 gewidmet ist. Fidel wurde dabei von den Revolutionsveteranen Ramiro Valdés Menéndez und Guillermo García Frías sowie den aus Artemisa stammenden Teilnehmern am Sturm auf die Moncada Ramón Pez Ferro und Gelasio Fernández begleitet. Im Gespräch mit seinen Kampfgefährten erinnerte Fidel an die Vorbereitungen auf den damaligen Angriff, die heute als Beginn des bewaffneten Kampfs gegen die Batista-Diktatur gelten. »Ich würde heute alles genauso wieder tun«, zeigte sich Fidel auch nach mehr als einem halben Jahrhundert überzeugt davon, dass der  Angriff damals hätte erfolgreich sein können, wenn nicht ein zufälliges Ereignis den Überraschungsmoment zunichte gemacht hätte. Der Comandante legte ein Blumengebinde für die damals Getöteten an deren Grabstätte.



Als die Nachricht von der Anwesenheit Fidels im Mausoleum die Runde machte, versammelten sich zahlreiche Einwohner von Artemisa spontan am Ort, um Fidel zu begrüßen. Dieser verlas zum Abschluß seiner Gespräche eine Botschaft an »die revolutionären Kämpfer von Artemisa und ganz Kuba«, in dem er eine Bilanz der seit dem Angriff auf die Moncada vergangenen Jahre zieht: »Schon die Tatsache, dass wir diesen Kampf über eine so lange Zeit fortführen konnten, ist ein Beweis dafür, was ein kleines Laand trotz der gigantischen Macht des Imperiums erreichen kann.« Weiter bekräftigte Fidel seine Warnungen vor einem drohenden Krieg: »Die Tag für Tag veröffentlichten Nachrichten bestätigen unsere Einschätzung über die Schwere der Gefahren, die über der Menschheit schweren. Nichts aber kann uns das Recht nehmen, diesen Tag des Ruhms und des Glücks zu genießen, den für unser Volk der 26. Juli bedeutet. Nichts kann uns auch das Recht nehmen, davon zu tröumen, dass es noch möglich ist, dass unsere Gattung die schweren Prüfungen überlebt, die uns in sehr naher Zukunft erwarten.«

 


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