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Generalsekretär der Kommunistischen Jugend Ecuadors stirbt nach Attentat |
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Ecuador
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Donnerstag, den 11. November 2010 um 00:17 Uhr |
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Der Generalseretär der Kommunistischen Jugend Ecuadors (JCE), Edwing Pérez Chevez, ist am Mittwoch in den frühen Morgenstunden den schweren Verletzungen erlegen, die ihm bei einem feigen Anschlag zugefügt worden waren. Pérez war am 25. Oktober mittags von dem angeblichen Jurastudent Neptalí Ramírez alias »Der Skorpion« angegriffen worden, der der Partei des früheren Staatschefs Lucio Gutiérrez, Sociedad Patriótica, nahestehen soll. Auslöser des Überfalls war offenbar, dass es den Linken gelungen war, vor Gericht eine Wiederholung der manipulierten Wahlen im Ecuadorianischen Studentenverband (FEUE) durchzusetzen. Angespannt war die Lage auch durch den gescheiterten Versuch einiger Gruppe um die maoistische MPD, die Universität zur Unterstützung des Putschversuchs vom 30. September zu bewegen.
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Funkverkehr der Putschisten veröffentlicht |
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Ecuador
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Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 10:23 Uhr |
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Die staatliche ecuadorianische Nachrichtenagentur ANDES hat in der vergangenen Nacht eine Audioaufnahme des Funkverkehrs der meuternden Polizisten während des gescheiterten Putschversuchs veröffentlicht. Während ein unbekannter Sprecher versucht, die Gemüter zu beruhigen (»Wir sind Polizisten, keine Revolutionäre«), heizen andere in ihren Antworten die Stimmung an: »Tötet den Präsidenten!«, »Der Mann kommt hier nicht raus!«, »Bringt ihn um, Feuer frei, erschiesst ihn!, »Bringt den Hurensohn Correa um!« Die Durchsagen belegen, so ANDES, dass die Aufständischen tatsächlich die Absicht hatten, den Staatschef zu ermorden. Zugleich stellte die Agentur ein Video ins Netz, auf dem Übergriffe der Putschisten zu sehen sind. Auch hier sind Parolen zu hören wie »Correa raus oder Krieg!« Damit reagiert die Agentur auf Versuche von Regierungsgegnern, die Ereignisse der vergangenen Woche, bei denen vier Menschen getötet worden waren, kleinzureden.
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Stellungnahme aus Österreich zum Putschversuch in Ecuador |
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Ecuador
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Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 10:21 Uhr |
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Stunden nach dem Beschluss des Gesetzes „Ley Orgánica del Servicio Público“, das unter Anderem die Einkommen und Zulagen der öffentlich Bediensteten regelt, wurde von einem Teil des Polizeiapparats in Ecuador ein Putsch unternommen. Das Gesetz war der Vorwand für Teile der Polizei, des Beamtenapparats und der politischen Opposition in Ecuador um einen seit langem geplanten Sturz der demokratisch gewählten Regierung zu versuchen.
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Gespannte Ruhe in Ecuador |
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Ecuador
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Freitag, den 01. Oktober 2010 um 18:27 Uhr |
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Der Tag nach dem gescheiterten Putschversuch begann in Ecuador in gespannter Ruhe. Rund um den Regierungspalast Carondelet in Quito beschützt ein starkes Militäraufgebot das Gebäude, in der Stadt kehrt allmählich Normalität zurück. Hunderte Unterstützer des Präsidenten Rafael Correa halten sich nach wie vor in der Nähe des Regierungssitzes auf, um im Bedarfsfall wieder aktiv werden zu können.
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Rotes Kreuz: Putschversuch forderte zwei Menschenleben |
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Ecuador
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Freitag, den 01. Oktober 2010 um 10:33 Uhr |
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Der Putschversuch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Rafael Correa und dessen Befreiung aus dem Polizeikrankenhaus von Quito haben nach Angaben des Roten Kreuzes zwei Menschen das Leben gekostet. 37 weitere wurden verletzt, als Soldaten einer Spezialeinheit den Staatschef inmitten eines Schusswechsels aus dem Krankenhaus befreiten, wo er von den meuternden Polizisten belagert worden war. Insgesamt wurden offenbar 50 Menschen verletzt.
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