| Kolumbianische Angreifer verletzten auch eine mexikanische Studentin | | Drucken | |
| Ecuador |
| Mittwoch, den 05. März 2008 um 15:45 Uhr |
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Nicht nur Guerrilleros der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) wurden Opfer des Angriffs kolumbianischer Truppen auf ein Guerrilla-Lager in Ecuador, bei dem auch der Comandante Raúl Reyes ums Leben kam. Unter den verletzt Überlebenden befindet sich auch eine 26-jährige Studentin der Nationalen Autonomen Universität Mexikos (UNAM), Lucía Andrea Morett Álvarez, die im Lager der FARC eine wissenschaftliche Untersuchung durchführte. Die junge Frau wird in einem Krankenhaus in Quito behandelt, erklärte der Sicherheitsminister von Ecuador, Gustavo Larrea.
Die Eltern der Studentin betonten in einem offenen Brief an die Medien, dass ihre Tochter keiner bewaffneten Organisation angehöre und baten um größere Vorsicht bei der Behandlung des Falls. Zuvor hatten sich besonders mexikanische Medien sensationsheischend auf die "mexikanische Guerrillera" gestürzt. "Wir wissen, dass unsere Tochter die selbe soziale Kritik äußert wie jeder junge Student, denn sie ist eine Schülerin der Fakultät für Philosophie und Sprachen der UNAM, an der sie gegenwärtig ihre Abschlußarbeit schreibt und ausserden mit verschiedenen Forschungen an einem Lehrstuhl für Lateinamerikastudien mitarbeitet. Sie ist im vergangenen Februar nach Ecuador gereist, um an einer akademischen Veranstaltung teilzunehmen und nutzte die Gelegenheit für touristische Ausflüge", schreiben die Eltern. Insgesamt wurden drei junge Frauen durch ecuadorianische Soldaten gerettet, als diese den Ort der Ereignisse inspizierten. Eine der Guerrilleras, die von der ecuadorianischen Tageszeitung "El Universo" Martha genannt wird, konnte bereits über die Ereignisse am vergangenen Samstag berichten und bestätigt die Aussagen des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa, wonach es kein Gefecht gab, sondern die Guerrilleros im Schlaf überrascht worden waren: "Ich habe geschlafen und was mich aufweckte waren die Bomben. Es fielen viele Bomben. Man hörte Flugzeuge, Hubschrauber, ich weiß nicht... Sie begannen, Bomben zu schmeißen, später gab es Feuerstöße, Alarmrufe, man hörte Schreie und so weiter. Dann beruhigte es sich etwas, man hörte nur noch fliegende Flugzeuge und Hubschrauber, bis um 3.00 Uhr wieder Bomben zu hören waren." Lucía Morett und Martha geht es den Umständen entsprechend gut, sagte der Direktor des Militärkrankenhauses in Quito, während der Zustand der dritten Frau, deren Name nicht genannt wurde, noch ernst sei. Neuere Artikel:
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