| Hochrechnungen: Rafael Correa in der ersten Runde wiedergewählt | | Drucken | |
| Ecuador | |||||||||
| Montag, den 27. April 2009 um 03:01 Uhr | |||||||||
Die vom Nationalen Wahlrat (CNE) Ecuadors veröffentlichten Auszählungsergebnisse bestätigen grundsätzlich die am Sonntag auf der Grundlage von Nachwahlbefragungen veröffentlichten Prognosen, wonach Ecuadors Präsident Rafael Correa bei den gestern in dem südamerikanischen Land durchgeführten Präsidentschaftswahlen bereits in der ersten Runde in seinem Amt bestätigt worden. Damit ist eine Stichwahl gegen den Zweitplatzierten nicht mehr notwendig. Angaben des Instituts Cedatos zufolge erreichte Correa 55,2 Prozent der Stimmen. Erst fast 30 Prozentpunkte danach folgt auf dem zweiten Platz der 2005 gestürzte Ex-Präsident Lucio Gutiérrez mit 27,7 Prozent. Den dritten Platz belegt der Bananen-Großunternehmer Álvaro Noboa mit gerade einmal 10,2 Prozent der Stimmen. Zu ähnlichen Zahlen kommt Teleamazonas. Diesem Fernsehsender zufolge kommt Correa sogar auf 56 Prozent der Stimmen, während Gutiérrez auf 29 Prozent kommt. Erstmals konnten sich an der Wahl auch Angehörige von Polizei und Militär, noch nicht verurteilte Gefangene, seit mehr als fünf Jahren im Land lebende Ausländer sowie Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren beteiligen. Auch die 180.000 im Ausland lebenden Staatsbürger, die sich bei der Wahlbehörde registrieren ließen, konnten erstmals die Stimme abgeben. Neuere Artikel:
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