| Südamerika trifft sich in Quito | | Drucken | |
| Ecuador |
| Sonntag, den 09. August 2009 um 00:25 Uhr |
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Mindestens zwölf Präsidenten Lateinamerikas und zahlreiche weitere hochrangige Vertreter aus aller Welt werden sich am Montag in Quito ein Stelldichein geben, um an der Zeremonie zur erneuten Amtseinführung des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa teilzunehmen. Der seit Januar 2007 amtierende Präsident des südamerikanischen Landes war im April bei der durch die Verabschiedung einer neuen Verfassung notwendig gewordenen Neuwahl in seinem Amt bestätigt worden.
Die meisten Staatschefs der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) werden die Gelegenheit nutzen, um ein ordentliches Gipfeltreffen ihrer Organisation durchzuführen. Ihre Teilnahme zugesagt haben bereits die Präsidenten von Bolivien, Evo Morales, Brasilien, Lula da Silva, Peru, Alan García, Nicaragua, Daniel Ortega, Paraguay, Fernando Lugo, Venezuela, Hugo Chávez, und Guayana, Bharrat Jagdeo. Auch der kubanische Präsident Raúl Castro hat seine Teilnahme an der Zeremonie angekündigt, ebenso die Präsidentinnen von Argentinien, Cristina Fernández, und Chile, Michelle Bachelet. Ebenfalls erwartet wird der rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel Zelaya. Aus Afrika kommt der Präsident der Westsahara, Mohamed Abdelaziz. Von den Unasur-Staaten werden also nur die Staatschefs von Kolumbien, Surinam und Uruguay fehlen. Während Uruguays Staatschef Tabaré Vázquez jedoch seine beiden Vizepräsidenten schickt, wird Kolumbien - wenn überhaupt - durch einen niedrigen Beamten des Außenministeriums vertreten. Die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten sind seit dem gewaltsamen Eindringen kolumbianischer Truppen nach Ecuador im März vergangenen Jahres unterbrochen. Neuere Artikel:
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