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Ecuador
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Donnerstag, den 30. September 2010 um 22:47 Uhr |
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Letzte Meldung: Meuternde Polizisten eröffnen das Feuer auf die Demonstranten!
Der Putschversuch in Ecuador scheint zu scheitern. Hochrangige Militärs erklärten ihre Loyalität gegenüber der verfassungsmässigen Regierung von Präsident Rafael Correa. Tausende Demonstranten befinden sich Meldungen ecuadorianischer Medien zufolge nur noch einen Häuserblock von dem Krankenhaus in Quito entfernt, in dem sich Correa aufhält. Vor dem Druck der Massen, die ihre Solidarität mit dem Staatschef demonstrieren, weichen die meuternden Polizisten, die bislang das Gebäude belagern, offenbar zurück. Zugleich gibt es Meldungen über Übergriffe der Putschisten gegen die Bevölkerung. Diese erklärt jedoch: »Von hier gehen wir nur mit dem Präsidenten weg!«
International haben zahlreiche Staatschefs ihre Solidarität mit Correa erklärt. Boliviens Präsident Evo Morales sagte, es handele sich um einen Putschversuch gegen die Bolivarische Allianz ALBA und die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR). Diese kommt in wenigen Stunden in Buenos Aires zu einem ausserordentlichen Gipfeltreffen zusammen, um die Lage in Ecuador zu diskutieren. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat bereits seine Teilnahme angekündigt. Auch Cuba verurteilte in einer offiziellen Erklärung den Putschversuch in Ecuador.
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Kommentare
Das wäre eine wichtige Aufgabe für die Linken, insbesondere die Partei DIE LINKE und die Gewerkschaften.