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Ein Jahr Widerstand |
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Honduras
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Montag, den 28. Juni 2010 um 14:08 Uhr |
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Mittlerweile ist es ein Jahr her, dass der gewählte Präsident von Honduras, einem der ärmsten Länder Mittelamerikas, im Morgengrauen von Militärs aus dem Bett geholt und ausser Landes verfrachtet wurde. Hinter dem Putsch stand und steht bis heute die Oligarchie in Honduras, eine kleine, aber immens reiche Oberschicht, die von Armutslöhnen und einer extrem ungerechten Landverteilung profitiert. Unter der Präsidentschaft Zelayas fand nicht nur der Beitritt von Honduras zum linken Staatenbündnis ALBA statt, sondern auch der Mindestlohn sollte erhöht werden. Das wollte die Oligarchie, die um hohe Profite fürchtete, nicht akzeptieren, und putschte gegen den gewählten Präsidenten.
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FIAN kritisiert Einladung von honduranischem Kardinal zum Ökumenischen Kirchentag in München |
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Honduras
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Dienstag, den 11. Mai 2010 um 14:45 Uhr |
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Die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN hat heute in einem Schreiben an das Präsidium des Ökumenischen Kirchentages die Einladung des honduranischen Kardinals Rodríguez als »unglücklich und befremdlich« bezeichnet. »Kardinal Rodríguez gilt im Land und international als Unterstützer des Staatsstreichs in Honduras. Darüber hinaus hat sein Schweigen zu den gravierenden Menschenrechtsverletzungen nach dem Putsch zu erheblichen Irritationen geführt«, heißt es in dem Brief.
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Politische Morde in Honduras |
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Honduras
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Donnerstag, den 15. April 2010 um 23:20 Uhr |
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Aus Honduras erreichen uns neue Meldungen über Repressionen. Vor allem die Bauern, die für die Erhaltung der Rechte kämpfen, die sie unter der Regierung von Präsident Manuel Zelaya bekommen hatten, sind brutalen Verfolgungen ausgesetzt.
Aktivisten der Nationalen Front des Volkswiderstandes (FNRP) teilten gestern auf ihrer Internet-Seite »Tercera Información« mit, daß wenige Stunden zuvor die Landarbeiter Ramón Ulises Castellanos und Miguel Sauceda aus dem Ort El Naranjo im Bezirk Atlántida ermordet aufgefunden wurden. Sie waren am Vortag von Unbekannten entführt worden.
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Zelaya an der Spitze von Petrocaribe |
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Honduras
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Sonntag, den 07. März 2010 um 14:58 Uhr |
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Der gestürzter Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, soll künftig an der Spitze eines neuen »Politischen Rates zur Verteidigung von Demokratie und Souveränität« von Petrocaribe stehen. Das wurde nach einem Treffen Zelayas mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez in Caracas bekannt. Petrocaribe wurde 2005 durch ein Abkommen zwischen Venezuela und Staaten der Karibik und Mittelamerikas gegründet und bedeutet für die Mitglieder die Lieferung von Erdöl aus Venezuela zu Vorzugsbedingungen, was für diese besonders in Zeiten hoher Erdölpreise konkrete finanzielle Vorteile bedeutet. Im Unterschied zu dem eindeutig antiimperialistisch geprägten Staatenbündnis ALBA beschränkte sich Petrocaribe bislang weitgehend auf eine ökonomische und soziale Zusammenarbeit, wodurch auch Ländern wie Guatemala und der Dominikanischen Republik, die keine linken Regierungen haben, eine Mitgliedschaft ermöglicht wird.
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Bundesregierung erkennt Putschregierung in Honduras faktisch an |
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Honduras
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 13:56 Uhr |
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»Die Bundesregierung versucht, die Unrechtmäßigkeit und Ungesetzlichkeit des aktuellen Regimes zu verschleiern. Nicht nur, dass sie behauptet, mehr als die Hälfte der honduranischen Wähler/innen hätten den amtierenden Präsidenten Lobo Sosa gewählt. Sie tut auch so, als wäre die Verpflichtung zur Einrichtung einer Wahrheitskommission das Ende der Menschenrechtsverletzungen«, stellt Sevim Dağdelen, Sprecherin für internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, angesichts der aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine diesbezügliche Schriftliche Anfrage fest.
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Tausende verabschiedeten Zelaya |
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Honduras
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Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 16:57 Uhr |
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Tausende Menschen haben gestern am Flughafen der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa den vor sieben Monaten gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya verabschiedet. Dieser hatte die brasilianische Botschaft in Honduras verlassen, nachdem ihm der gestern in sein Amt eingeführte neue Staatschef von Putschisten Gnaden, Porfirio Lobo, freies Geleit zugesichert hatte. In Begleitung des dominikanischen Präsidenten Leonel Fernández reiste Zelaya, dessen reguläre Amtszeit ebenfalls gestern geendet hatte, als Ehrengast in die Dominikanische Republik.
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