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Putschisten stellen sich stur |
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Honduras
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Donnerstag, den 15. Oktober 2009 um 08:23 Uhr |
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Diktator Micheletti will von einer Einigung nichts wissen. Der »Präsident« des Putschistenregimes in Honduras hat Berichte dementiert, wonach seine Delegation bei den Verhandlungen mit den Vertretern des rechtmäßigen Präsidenten Manuel Zelaya zu einer Einigung gekommen sei. Zuvor hatte Victor Meza als Mitglied von Zelayas Delegation erklärt, beide Seiten seien in dem entscheidenden Punkt - der Frage der Wiedereinsetzung Zelayas in sein Amt - zu einer Einigung gekommen. Micheletti erklärte nun, es sei nach wie vor umstritten, ob die Frage einer Rückkehr Zelayas in sein Amt vom Parlament oder vom Obersten Gerichtshof entschieden werden müsse. Beide Institutionen werden von den Putschisten kontrolliert.
Das Regime hat angekündigt, dass beide Seiten die Verhandlungen heute fortsetzen werden. Wie TeleSur meldet, zeigte sich auch Zelaya dazu bereit. »Wenn es noch Änderungsbedarf an der Einigung gibt, dann sollten wir die Delegationen ermächtigen und weiter diskutieren", sagte der Präsident, der sich seit drei Wochen in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa aufhält.
Die beiden Delegationen verhandeln seit der vergangenen Woche über ein Ende der durch den Putsch vom 28. Juni ausgelösten Krise. Gestern hiess es dann, man habe sich auf alle Punkte geeinigt, nur die Frage der Wiedereinsetzung Zelayas sei noch offen. Am Abend hatte Meza dann die Einigung verkündet, ohne auf deren Inhalt einzugehen.
Sprecher der Widerstandsbewegung kündigten unterdessen an, mit Aktionen gegen die für den 29. November geplanten Wahlen zu beginnen, wenn heute nicht die Wiedereinsetzung Zelayas beschlossen werde. Das entspricht einem Ultimatum Zelayas aus der vergangenen Woche, durch das er die Versuche des Regimes vereiteln wollte, auf Zeit zu spielen.
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