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Neue Verhandlungen in Tegucigalpa |
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Honduras
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Samstag, den 07. November 2009 um 19:51 Uhr |
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Die Vertreter des rechtmäßigen Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, und des Putschistenregimes von Roberto Micheletti kommen am heutigen Sonnabend wieder zusammen, um nach dem Scheitern des vor gut einer Woche abgeschlossenen »Abkommens von Tegucigalpa / San José« die strittigen Fragen weiter zu diskutieren. Das meldet der lateinamerikanische Fernsehsender TeleSur. Die Initiative zu diesen neuen Gesprächen ging demnach von der internationalen Überprüfungskommission für das gescheiterte Abkommen, die honduranische OAS-Vertretung und dem US-Botschafter in Tegucigalpa, Hugo Llorens, aus.
Kernbestandteil eines neuen Abkommens wäre die Frage der Wiedereinsetzung Zelayas in das Präsidentenamt, informierte TeleSur-Korrespondentin Adriana Sívori. Mit ersten Ergebnissen der Gespräche wird für heute abend (Ortszeit) gerechnet, sofern die Vertreter des Putschistenregimes zu einer wirklichen Lösung bereit sind.
Manuel Zelayas Sprecher Jorge Arturo Reina sprach davon, dass es bereits ein »Vorabkommen« gäbe, weshalb seine Delegation zur Wiederaufnahme der Gespräche bereit sei, die offenbar gegen 19 Uhr MEZ beginnen sollen. »Der Willen der Völker muss respektiert werden. Wenn ein Volk ein Präsidenten wählt, kann nur das Volk ihn aus diesem Amt verdrängen, wenn es dafür einen Mechanismus gibt", erklärte Reina.
Noch am Freitag hatte Zelaya erklärt, er sei nicht an weiteren Verhandlungen mit den Putschisten interessiert, weil diese nicht verhandeln wollten. Er sei weiter Präsident von Honduras und werde auf dieses Mandat nicht verzichten, weil dies ein Verrat an dem Grundprinzip sei, dass der Präsident vor und nach den Wahlen und bis zum Auslaufen seiner Amtszeit am 27. Januar amtiere.
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