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Honduras
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Samstag, den 28. Mai 2011 um 20:56 Uhr |
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Während Tausende in Tegucigalpa am internationalen Flughafen Toncontín auf die Heimkehr des im Juni 2009 gestürzten Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, warten, ist dieser in Nicaraguas Hauptstadt Managua zur letzten Etappe seiner Reise aufgebrochen. Am Flughafen von Managua will Nicaraguas Präsident Daniel Ortega Zelaya mit allen Ehren verabschieden. Begleitet wird Zelaya von Angehörigen, Mitgliedern seines Regierungskabinetts wie der früheren Außenministerin Patricia Rodas und internationalen Persönlichkeiten, darunter Venezuelas Außenminister Nicolás Maduro. Die Gruppe wird in zwei Flugzeugen aus Nicaragua nach Honduras fliegen, wo ihn immer mehr Menschen erwarten.
In Managua bezeichnete Zelaya seine Rückkehr und das Abkommen mit dem derzeit Honduras regierenden Regime als Sieg für die verfassungsmäßigen Prozesse in Lateinamerika. »Das ist eine Anstrengung aller Länder Amerikas, und ich hoffe, dass diese Abkommen friedlich zur Verteidigung der Demokratie erreicht werden«, sagte Zelaya mit Blick auf den anstehenden Versöhnungsprozess in seinem Land.
Weniger diplomatisch formulieren es die Menschen, die mit roten Fahnen und den Flaggen Kubas, Venezuelas, Nicaraguas und ihres eigenen Landes sowie der Nationalen Volkswiderstandsfront (FNRP) am Flughafen Toncontín ausharren. Ihr Ziel ist die Neugründung des Landes durch die Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung - ein Ziel, das Zelaya als Präsident angestrebt hat und den Putschisten als Vorwand für den Staatsstreich diente. In dem durch Vermittlung von Kolumbien und Venezuela erreichten Abkommen ist die verfassunggebende Versammlung jedoch ausdrücklich erwähnt und soll über eine Volksabstimmung erreicht werden, die durch eine Änderung der derzeit gültigen Verfassung ermöglicht werden soll.
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