| Senatswahl von 2006 für ungültig erklärt | | Drucken | |
| Kolumbien |
| Mittwoch, den 08. Juli 2009 um 18:13 Uhr |
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Der Staatsrat von Kolumbien hat gestern die Wahl des Senats 2006 für ungültig erklärt, bei der Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe wiedergewählt worden war, Bei der Auszählung von mindestens 600 Ergebnisannahmestellen kam es damals zu Unregelmäßigkeiten, wie die Wahlgerichtsbarkeit, das höchste Verwaltunsgericht des Landes, nachgewiesen hatte. Das selbe Gericht muss nun festlegen, welche Auswirkungen die offensichtliche Manipulation von 33.000 Stimmen hatte.
Zu den festgestellten Unregelmäigkeiten gehörten u.a. Bürger, die mit gefälschten Personalausweisen abgestimmt hatten. Das Gericht wird nach Abschluß seiner Untersuchungen mitteilen, wer als Senator im Amt bleiben darf und wer abtreten muss. Zu den in den Skandal verwickelten Politikern gehört u.a. die frühere kolumbianische Verteidigungsministerin Martha Lucía Ramírez, die erst kürzlich von ihrem Amt zurückgetreten war, um bei den Präsidentschaftswahlen 2010 als Kandidatin anzutreten, Neuere Artikel:
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