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Presseerklärung der “Europäerinnen und Europäer für den Frieden in Kolumbien”anlässlich des Freilassungsprozesses von fünf kolumbianischen Soldaten und Polizisten |
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Kolumbien
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Samstag, den 12. Februar 2011 um 18:26 Uhr |
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Wir bewerten die Nachricht der unilateralen Befreiung von zwei Abgeordneten, zwei Soldaten und einem Polizisten aus den Händen der Guerilla FARC-EP positiv.
Als “Europäerinnen und Europäer für den Frieden in Kolumbien” nutzen wir die Gelegenheit der Gruppe “Kolumbianerinnen und Kolumbianer für den Frieden” und der früheren Senatorin Piedad Córdoba zu gratulieren, die diese Friedensgeste ermöglicht haben. Wir wollen auch der Regierung Brasiliens für all ihre Hilfe danken, die sie für diese Befreiungen gezeigt hat.
Wir verlangen Gesten der Großzügigkeit beider Seiten, die es erlauben zu einer verhandelten Lösung des politischen und gesellschaftlichen Konflikts zu kommen. Ebenso werden wir weiterhin solche Anstrengungen unterstützen und sind bereitzur Friedensarbeit für Kolumbien beizutragen.
Wir wollen auch die Aufmerksamkeit auf die dramatische Situation der politischen Gefangenen, mehr als 7 000 derzeit, lenken, die von zahlreichen Menschenrechtsorganisationen angeprangert wird. Im Rahmen dieser unilateralen Befreiungen verlangen wir von der kolumbianischen Regierung, dass sie die notwendigen Maßnahmen ergreift um die Mindeststandards des internationalen Rechts einzuhalten. Das heißt auch eine Geste des guten Willens für bessere Szenarien in der Zukunft zu zeigen. Wir heben hervor, dass dieses der erste Befreiungsprozess seit Beginn der Amtszeit von Juan Manuel Santos im August 2010 ist. Deshalb bitten wir beide Seiten ihre Anstrengungen für den Frieden zu verstärken.
Wir rufen die internationale Gemeinschaft und besonders die Europäische Union und die europäischen Regierungen auf, Raum und Dialogmechanismen zwischen beiden Seiten zu schaffen.
Europa, 11. Februar 2011
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