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Kommuniqué der FARC-EP: Er fiel im Kampf | Drucken |  E-Mail
Kolumbien
Donnerstag, den 17. November 2011 um 19:37 Uhr

FARC-EPWir dokumentieren nachstehend die Erklärung der kolumbianischen Guerrillaorganisation FARC-EP über die Nachfolge ihres am 4. November von den Regierungstruppen getöteten obersten Comandante Alfonso Cano. Die Übersetzung erschien zuerst auf dem Internetportal Indymedia und wurde von RedGlobe leicht redigiert.

An die Guerilleros der FARC-EP
An die bolivarischen Milizen

Genossen:

Am 4. November fiel im Kampf der Comandante der FARC-EP Alfonso Cano in den Bergen von Cauca in der Gemeinde Suárez. Seit zwei Jahren verfolgte ihn eine Meute von mehr als 7.000 Männern ausgestattet mit militärischer Technologie und geführt von Flugzeug- und Hubschrauberstaffeln, unter dem Kommando von US-Militärberatern, israelischen Söldnern und dem militärischen Oberkommando.



Die FARC sind stolz darauf, dass der Comandante kämpfend auf dem Schlachtfeld gefallen ist und so starb wie die aufrichtigen militärischen Führer, die Helden des Volkes, die Mutigen sterben. Er zeigte mit seinem Schlachtruf und mit gutem Beispiel, so sterben aufrichtige Männer und Frauen, im Einklang mit dem was sie denken, mit dem Schwur für die Gerechtigkeit und Würde des Menschen bis zum Ende zu kämpfen. Dies ist das Beispiel, dass sich die Guerilleros der FARC zu einem aufrichtigen Bewusstsein bekennen und vereidigt werden zu gewinnen, und sie werden gewinnen.

Es gibt keinen schöneren Tod als im Kampf für die Freiheit zu sterben, für eine uneigennützige, kollektive Sache, seinen Traum vor Augen. Für Alfonso war es der Traum eines neuen Kolumbiens, dem mit der Würde für alle Menschen, Arbeit, Bildung und Gesundheit. Dem Kolumbien, mit der Souveränität für das Volk, Land für die Bauern, mit Wohnungen für jene die keine haben; ein neues Land, ein sozialistisches, ein gerechtes, ein bolivarisches, mit dem Ziel der Realisierung einer großen Nation verschiedener Schwesterrepubliken auf dem Kontinent.

Die armen Analytiker und mittelmäßigen Politiker, Nutznießer der Macht, die jetzt über den Zusammenbruch der FARC nach dem Tod ihres Comandante reden, sind so ignorant dass sie gar nicht verdienen über sie zu sprechen und nur unsere Geste der Verachtung bekommen. Sie konnten den Mythos von Alfonso Cano nicht spalten, wie sie sich in ihrem betrunkenen Zustand des Triumphalismus gaben. Sie haben nicht bemerkt, dass mit dem Bild von Alfonso, der kämpfend im Dorf Chirriaderos starb, ein neues Vorbild erwächst und dieses ist eine Quelle des aufsteigenden Stolzes der Aufständischen und eines Volkes, das in der Lage ist so aufrichtige Kommandierende hervorzubringen. Sie sind so hoffnungslos, weil sie immer noch den Tod des eifrigsten Befürworters nach einer politischen Lösung und Frieden feiern.

Die Moral der Guerilla wächst immer in Schicksalsschlägen, weil es auf die marulandische und bolivarische Tradition beruht. Denn hier ist das Bewusstsein, die glühende Sehnsucht nach Kampf und Sieg. Alle für die Würde eines Volkes nach der Freiheit. Aber sie verschwenden ihre Zeit in Halluzinationen und träumen von der Kapitulation und der Demobilisierung der Guerilla.

Es wächst die Flut von Protesten und Mobilisierungen in der Bevölkerung, was nun die neoliberale Oligarchie in Angst und Schrecken versetzt, die die Souveränität mit ihrer Politik der „Sicherheit“ in Stücke zerreißt. Eine Politik gegen Kolumbien und seine Menschen, aber für die Investitionen und Interessen der transnationalen Konzerne. Sie fangen an zu zittern diese widerlichen Besitzergreifer der Macht, die sich bis jetzt geweigert haben, die riesigen sozialen Schulden gegenüber der Volk zahlen zu müssen. Inmitten der Krise des Kapitals und neoliberalen Systems fegt Empörung über die ganze Welt. Sie können sicher sein, dass das Feuer der Aufständischen nicht aufhören wird gegen die Tyrannei und für den Frieden. Die Guerilla wird ihre Tüchtigkeit verstärken und mit den wehenden Fahnen der bolivarischen Bewegung für das Volk und bis zum Sieg kämpfen.

Wir wollen hiermit bekanntgeben, dass Genosse Timoleón Jiménez, mit dem einstimmigen Votum seiner Kollegen im Sekretariat, am 5. November zum neuen Kommandierenden der FARC-EP ernannt wurde. Dies gewährleistet die Kontinuität des strategischen Plans zur Eroberung der Macht für das Volk. Der Zusammenhalt seiner Comandantes und Kämpfer, wie Manuel Marulanda Vélez sagte, bleibe eine der wichtigsten Errungenschaften der FARC.

Comandante Alfonso Cano: deine politischen und militärischen Leitlinien werden genau befolgt werden.

Es lebe die Erinnerung an den Comandante Alfonso Cano!
Wir haben geschworen zu siegen und wir werden siegen!

Sekretariat des Zentralen Generalstabs der FARC-EP
Berge von Kolumbien, November 2011

Quelle: Indymedia / RedGlobe

 


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Kommentare 

 
-3 #6 2011-11-25 04:54
Fiete
So, und was meinst du denn, wer die Landminen gelegt hat?
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+4 #5 2011-11-23 13:38
@Makopp5

Ahja ... Es kommt ja nie vor, das man der FARC-EP etwas in die Schuhe schieben wollte ...

Für mich ist das Propaganda gegen die FARC-EP, die geziehlt von dem kolumbianischen Verbrecher Regieme verbreitet werden.
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-7 #4 2011-11-21 13:10
Fiete
Die FARC sind die einzigen, die Landminen verwenden. Die anderen beiden wurden erschossen, da sie nicht mit der FARC zusammenarbeite n wollten. Die sind die Aussagen der lokalen Indianbehoerden . Da sieht man, dass sie wieder etwas für die armen und unterdrückten gemacht haben.
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+7 #3 2011-11-21 01:56
@Makopp5

Es wäre nicht das erste mal, dass solche Taten (wenn sie denn stimmen sollten) der FARC-EP in die Schuhe geschoben werden.
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-12 #2 2011-11-20 14:22
Warum schreibt ihr nicht etwas über die jüngsten Erfolge der FARC? Vor 2 Tagen wurden 2 Indianer zertueckelt, als sie beim jagen waren und in ein Minenfeld der FARC gerieten. So helfen sie den armen und unterdrückten?
In Antioquia einem Bundesland von Kolumbien wurden in den letzten Tagen 2 weitere Indianer von der 34 Frente der FARC umgebracht.
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+8 #1 2011-11-18 15:11
Comandante Alfonso Cano ... Presente!
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