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Uruguay bleibt im linken Lager |
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Uruguay
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Montag, den 30. November 2009 um 16:05 Uhr |
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Die linke »Frente Amplio« hat in Uruguay die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen gewonnen. Neuer Präsident wird der frühere Guerrillero José »Pepe« Mujica, der in den 60er Jahren zu den Führungsmitgliedern der damaligen Stadtguerrilla der Nationalen Befreiungsbewegung-Tupamaros (MLN-T) gehörte. Nach einer Schießerei mit den Truppen der Diktatur wurde Mujica Anfang der 70er Jahre schwer verletzt und inhaftiert. Die folgenden Jahre verbrachte er in den Kerkern der Militärdiktatur.
1989 gründete Mujica zusammen mit anderen Tupamaros-Guerillakämpfern die Bewegung für Volksbeteiligung (MPP), die als politische Partei an Parlamentswahlen teilnahm und später zum stärksten Bestandteil des Bündnisses FA wurde. 2004 gewann das Bündnis die Wahlen und stellt seitdem die Regierung, in der Mujica zwischen 2005 und 2008 Landwirtschaftsminister war. Zuvor war er von 1995 bis 1999 MPP-Abgeordneter und von 2000 bis 2004 Mitglied des uruguayischen Senats.
Mujica bekundete im Wahlkampf »Sympathie« für Venezuelas linken Staatschef Hugo Chávez, sein eigentliches Vorbild sei jedoch der brasilianische Präsident Lula da Silva.
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