| Chávez warnt vor kolumbianischer "Offensive" gegen Venezuela |
| Venezuela |
| Sonntag, den 03. Februar 2008 um 16:31 Uhr |
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Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat davor gewarnt, dass von Kolumbien ausgehend eine Offensive gegen Venezuela gestartet werden könnte. Darauf hätten Geheimdienstquellen anderer Länder Südamerikas hingewiesen, sagte Chávez gestern bei einer Ansprache zum 9. Jahrestag seiner Amtsübernahme.
Die Bolivarischen Streitkräfte seien vorbereitet und wachsam, "weil wir nicht wissen, bis wohin dieser Konflikt gehen wird", sagte der Präsident im Ayacucho-Saal des Präsidentenpalastes Miraflores. Er wiederholte seine Vorwürfe, dass im Nachbarland eine "vaterlandslose, antibolivarische und volksfeindliche Oligarchie" herrsche. Er warnte, die Aggressoren würden einen Angriff auf Venezuela "für hundert Jahre bereuen" und unterstrich leidenschaftlich, dass Venezuela niemanden angreifen wollen, "aber sie sollen sich nicht in uns täuschen". Zugleich forderte Chávez "harte Hand" gegen Medien, die gewaltsame Zwischenfälle provozieren wollten. Ohne Namen zu nennen sagte er, einige Medienunternehmen befänden sich in Händen der kolumbianischen Oligarchie. Insbesondere kritisierte er das Verhalten einiger Medien während einer Geiselnahme nach einem Banküberfall, die dank des entschlossenen Eingreifens der Sicherheitskräfte unblutig beendet werden konnte. Einige Medien hätten in diesem Zusammenhang zur Gewalt aufgestachelt, "und das kann nicht toleriert werden". Die neue Präsidentin der Telekommunikationsbehörde Conatel forderte er zum Handeln auf: "Solche Dinge regelt man nicht mit Akten, sondern mit Entscheidungen. Solche Dinge dürfen nicht erlaubt werden". Quelle: ABN / RedGlobe Neuere Artikel:
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