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Chávez: Paramilitärs bringen Drogen in die Armenviertel
Venezuela
Samstag, den 16. Februar 2008 um 14:17 Uhr
Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat die Polizei, die Nationalgarde und die Gemeinden dazu aufgerufen, wachsam gegen die Aktivitäten von paramilitärischen Gruppen zu sein, die in Armenviertel in Caracas und anderen Teilen des Landes eingesickert seien. Damit wiederholte der Präsident eine Anklage, die er bereits am vergangenen Sonntag in seiner Sendung "Aló Presidente" erhoben hatte. Die Aktionen der paramilitärischen Banden seien Teil eines aus Kolumbien unterstützten Plans zur Destabilisierung Venezuelas, sagte Chávez.
Zu den Aktivitäten der Paramilitärs gehöre der Drogenschmuggel. Das Rauschgift werden teilweise sogar kostenlos in den Armenvierteln angeboten, warnte der Präsident. Dadurch solle eine "soziale Basis" für ihre Aktivitäten geschaffen werden, die als Ausgangspunkt für gewaltsame Ausschreitungen dienen könne. "Sie sind nicht mit Gewehren oder in Uniform unterwegs, sondern sie kaufen Häuser, eröffnen Restaurants und Spirituosen-Läden, um hinter dieser Fassade Drogengeschäfte abzuwickeln", warnte er.

Chávez verwies auf die große Menge an Drogen und Waffen, die in den vergangenen Wochen im Rahmen der groß angelegten Operation "Sicheres Caracas 2008" beschlagnahmt worden sei. Es sei notwendig, den Drogenhandel entschlossen zu bekämpfen, da er besonders unter den Kindern und Jugendlichen großen Schaden anrichte.

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