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Venezuela verbietet Verkauf von Coca-Cola Zero |
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Venezuela
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Donnerstag, den 11. Juni 2009 um 16:04 Uhr |
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Das venezolanische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch den weiteren Verkauf von Coca-Cola Zero untersagt, da dieses Produkt eine Komponente enthalte, die gesundheitsgefährdend ist. Minister Jesús Mantilla kündigte in diesem Zusammenhang eine Inspektion in den venezolanischen Einrichtungen der lateinamerikanischen Coca-Cola-Filliale Femsa an.
Die Verfügung des Ministeriums beinhaltet die Anweisung, jeden weiteren Verkauf von Coca-Cola Zero zu verhindern sowie alle bereits auf die Geschäfte verteilten Produkte einzusammeln. »Das Produkt muss aus dem Umlauf verschwinden, um die Gesundheit der Venezolaner zu bewahren«, erläuterte der Minister. Er betonte, dass der einzige Hintergrund des Verfahrens der Schutz der Bevölkerung ist.
Coca-Cola Zero wurde von dem US-amerikanischen Brausproduzenten erst vor wenigen Monaten auf dem venezolanischen Markt eingeführt. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zwar zurück, kündigte jedoch an, mit den venezolanischen Behörden zusammenarbeit zu wollen, »um die Sicherheit unserer Produkte zu belegen«.
Der venezolanische Rundfunksender YVKE Mundial erinnerte in diesem Zusammenhang an eine Meldung der mexikanischen Zeitung »El Universal«, die bereits vor zwei Jahren informiert hatte, dass Coke Zero Natriumcyclamat enthält, das in den USA seit 1970 als krebserregend verboten ist, während es in der EU begrenzt zugelassen ist.
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