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Berliner Kommunisten gegen Provokation des Dalai Lama | Drucken |  E-Mail
China
Montag, den 19. Mai 2008 um 23:34 Uhr
Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) sieht in den Auftritten des Dalai Lama in Berlin und anderen Städten eine "Provokation", die eine "Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas und (eine) grobe Missachtung des Völkerrechts" darstelle. Das geht aus einer Erklärung des Berliner DKP-Landesvorstandes hervor, die heute auf der Homepage der Berliner Kommunisten veröffentlicht wurde.
In der Erklärung heisst es u.a.: "Im Falle der Volksrepublik China soll der multinationale Staat zerstückelt und sein politisches System destabilisiert und schließlich beseitigt werden. Die Olympischen Spiele 2008 in Peking werden als die besonders geeignete Möglichkeit gesehen, um die Regierung der VR China im Sinne dieser imperialistischen Ziele zu erpressen. Dazu  wird eine reaktionäre Marionette benutzt, deren Herrschaft die Tibeter bis ins 20. Jahrhundert hinein in finsterster mittelalterlicher Rückständigkeit und Versklavung gehalten hat und deren politisches Überleben im Exil nur durch die politische und finanzielle Unterstützung der imperialistischen Mächte und die Aktivitäten insbesondere der CIA gewährleistet wird."

Mit Blick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele fordert die DKP die Sportlerinnen und Sportler auf, sich nicht "für diese antikommunistische Kampagne missbrauchen zu lassen", die gegen das friedliche Zusammenleben der Völker im Sinne der Olympischen Idee Coubertins gerichtet sei.

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