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China fordert Deutschland zu "realistischem Vorgehen" auf | Drucken |  E-Mail
China
Mittwoch, den 21. Mai 2008 um 11:33 Uhr
Nachdem der tibetische Separatistenführer Dalai Lama am Montagnachmittag bei einer Kundgebung in Berlin eine Rede gehalten und am gleichen Tag von der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, empfangen wurde, hat der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Qin Gang, am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Beijing die Hoffnung ausgedrückt,dass Deutschland mit realistischem Vorgehen weiter die "Ein-China-Politik" einhalten könne. Dem Dalai Lama solle in diesem Zusammenhang kein falsches Signal vermittelt werden.
Des Weiteren betonte Qin auf der Pressekonferenz erneut, China protestiere gegen jegliche Art der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas, die "einige Länder, internationale Organisationen oder Einzelpersonen mit Hilfe eines Kontakts zum Dalai Lama" unternähmen. Unter den gemeinsamen Anstrengen beider Seiten hätten sich die chinesisch-deutschen Beziehungen in die richtige Richtung entwickelt. Die deutsche Regierung habe mehrmals versichert, die "Ein-China-Politik" einzuhalten und kein separatistisches Vorgehen hin zu einer sogenannten "Unabhängigkeit Tibets" zu unterstützen oder dazu zu ermutigen. China hoffe, dass die deutsche Seite ihre Versprechen erfüllen, sagte Qin Gang.

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